Stand: 13.09.2026
Version: RELEASE CANDIDATE · HOTFIX 23.8.3 ·
Testausgabe
Diese Hilfe richtet sich ausdrücklich auch an Anwender, die keine technischen Vorkenntnisse haben. Begriffe werden deshalb möglichst einfach erklärt. Wenn eine Funktion nur für Administratoren gedacht ist, wird das deutlich angegeben.
POS IT iveCASH ist die Bedienoberfläche für den Verkauf. Die eigentlichen Stamm- und Kassendaten werden über den BlitzKasse-Kern verarbeitet. Je nach Installation läuft dieser Kern auf demselben Computer oder auf einem anderen Rechner im lokalen Netzwerk.
Für die tägliche Arbeit bedeutet das:
Sie müssen normalerweise keine JSON-Dateien, Datenbankdateien oder Netzwerkadressen von Hand bearbeiten.
Wenn Sie nur diese sieben Schritte benötigen, können Sie bereits mit der Kasse arbeiten. Die folgenden Kapitel erklären alle wichtigen Sonderfälle.
Bei einer Standalone-Installation liegt der BlitzKasse-Kern zusammen mit POS IT iveCASH auf demselben Computer.
Beim Start geschieht automatisch:
BlitzKasseNetOrder.exe
gestartet.PosDeviceListnerNew.exe separat geprüft und
bei Bedarf gestartet.Auf langsameren PCs kann dieser Vorgang einige Sekunden dauern. Ein sichtbarer Prozess bedeutet noch nicht, dass die Datenbank bereits vollständig bereit ist. Deshalb führt POS IT iveCASH mehrere Verbindungsversuche durch.
Es werden zwei Dienste geprüft:
Server is running./ConfigComplete liefert eine gültige
BlitzKasse-Konfiguration.Bis zu 18 Verbindungsversuche sind vorgesehen. Sobald beide Dienste bereit sind, startet POS IT iveCASH sofort weiter.
Wenn NetOrder läuft, aber BlitzKasse keine brauchbare Datenbankantwort liefert, kann die vorhandene Reparaturfunktion verwendet werden:
/RepairDatabaseCommand
Wichtig: Nach der Reparatur werden Listener und NetOrder kontrolliert
beendet. Danach startet zuerst BlitzKasseNetOrder.exe und
anschließend PosDeviceListnerNew.exe. Erst danach wird
erneut geprüft, ob die Kasse vollständig betriebsbereit ist.
Eine Reparatur ist keine normale tägliche Funktion. Sie wird nur verwendet, wenn der Datenbankkern zwar erreichbar ist, aber fehlerhaft antwortet.
Ist kein lokaler Kern im Paket vorhanden, kann POS IT iveCASH als Client zu einer BlitzKasse im Netzwerk arbeiten.
Wenn die bisher verwendete BlitzKasse nicht mehr erreichbar ist:
Es wird nicht automatisch irgendein erstbestes Gerät verwendet.
Jeder Bediener arbeitet mit seinem eigenen BlitzKasse-Benutzer.
Je nach Konfiguration können mehrere Bediener am selben Terminal angemeldet sein. Der aktive Bediener ist in der Bedienerleiste sichtbar.
Wenn nicht alle Namen in die Leiste passen, werden zusätzliche
Bediener unter WEITERE zusammengefasst.
Der Benutzer Administrator hat besondere Rechte. Dazu
gehören unter anderem:
Administrative Aktionen werden trotzdem protokolliert.
Unter Einstellungen → Bediener · Sicherheit kann festgelegt werden:
Bediener darf fremde Tische bedienen
AUS:
AN:
Administrator darf unabhängig von dieser Einstellung alle Tische öffnen.
Bevor Artikel erfasst werden, muss im Tischbetrieb ein Vorgang gewählt sein.
TISCH / VORGANG öffnen.Im Sofortverkauf kann die Arbeitsweise je nach BlitzKasse-Konfiguration abweichen.
Artikel können auf mehreren Wegen in den Warenkorb gelangen.
Ein Scanner oder eine manuelle Eingabe kann eine PLU, EAN oder GTIN erfassen.
Der Scanner funktioniert im Hauptfenster global. Der Mausfokus muss nicht extra in ein bestimmtes Suchfeld gesetzt werden.
Bei einer Namensuche werden passende Artikel angezeigt. Gibt es keinen Treffer, wird dies sichtbar gemeldet. Ein unbekannter Artikel wird nicht still verworfen.
Wenn ein gescannter Code nicht im lokalen BlitzKasse-Artikelstamm gefunden wird, entscheidet die Lizenz des EAN-CLOUD-Moduls über den nächsten Schritt.
Ablauf:
Artikel anlegen werden vorausgefüllt.Mögliche Online-Daten sind beispielsweise:
Das Trefferfenster zeigt das Produktbild direkt zur Sichtkontrolle. Als Namensvorschlag verwendet PositiveCASH ohne künstliche Kürzung:
Bezeichnung – Marke – Packungsgröße
Im folgenden Fenster ARTIKEL ANLEGEN bleibt der
Vorschlag vollständig editierbar. Der Schalter
Produktbild in BlitzKasse speichern ist standardmäßig
aus. Nur wenn Sie ihn bewusst einschalten, wird das
angezeigte Bild nach der Artikelanlage in BlitzKasse gespeichert.
Preis und steuerliche Zuordnung müssen vom Anwender bestätigt werden.
Dann kann der Artikel manuell über die Schnellerfassung angelegt werden.
Es erfolgt keine Internet-Suche. POS IT iveCASH bietet direkt die lokale Artikelerfassung an.
Provider-Schlüssel externer EAN-Dienste werden nicht in POS IT iveCASH gespeichert. Der Client spricht nur mit dem vorgesehenen M&S-Dienst.
Das Fenster Artikel anlegen dient zur schnellen
Erfassung eines noch nicht vorhandenen Artikels.
Prüfen Sie insbesondere:
Mehrwertsteuer und Warengruppe werden als verständliche Namen angezeigt, zum Beispiel:
19 %7 %GetränkeSpeisenTechnische Klassennamen wie PositiveCash.Core.TaxWrapper
oder CategorieWrapper dürfen in der Bedienoberfläche nicht
erscheinen.
Bei einem EAN-CLOUD-Treffer werden das Produktbild und die gelieferten Metadaten rechts angezeigt. Das Bild dient immer der Kontrolle, ob der richtige Artikel gewählt wurde. Die optionale Speicherung in BlitzKasse erfolgt nur mit dem ausdrücklich aktivierten Schalter.
Das Speichern erfolgt über den persistenten BlitzKasse-Produktpfad
PUT /products/ mit ProductId = 0. Der Artikel
wird anschließend aus dem BlitzKasse-Artikelstamm zurückgelesen.
Menge: Wenn das Fenster aus einem laufenden Verkauf
geöffnet wurde, können Sie zusätzlich festlegen, wie viele Stück nach
der Artikelerfassung direkt in den aktuellen Bon übernommen werden.
Standard ist 1. Diese Angabe ist eine
Verkaufsmenge und verändert keinen
Lager-/Artikelbestand.
DIVERSE ist für einen freien Verkauf gedacht, wenn kein
fester Artikelstamm verwendet werden soll.
Sie geben ein:
Hinweis zur Preiseingabe:
995 bedeutet 9,95 €.
Nach ÜBERNEHMEN wird die freie Position in den aktuellen
Bon gesetzt.
Die Funktion befindet sich unter:
FUNKTIONEN → RETOUR
Sie ist für eine freie Warenrückgabe gedacht, bei der nicht zwingend ein bestimmter vorhandener Artikel ausgewählt werden muss.
FUNKTIONEN öffnen.RETOUR antippen.RETOUR ÜBERNEHMEN drücken.Beispiel:
9959,95 €-9,95 €WarenretourBei Menge 2 wird entsprechend zweimal der negative Einzelbetrag berücksichtigt.
Wählen Sie den Mehrwertsteuersatz, der zur zurückgegebenen Ware gehört. Typische Werte sind 19 %, 7 % oder 0 %, abhängig von der vorhandenen Kasseneinstellung.
Bei Unsicherheit darf der Bediener den Steuersatz nicht raten. Die korrekte steuerliche Behandlung muss den betrieblichen Vorgaben entsprechen.
Unter Einstellungen → Bediener · Sicherheit gibt es:
Warenretour nur mit Administrator-/Chef-Bestätigung
Ist diese Einstellung AUS:
Ist diese Einstellung AN:
Chef erkannt.Die Bestätigung ist auch dann erforderlich, wenn der aktuell arbeitende Bediener selbst Administrator/Chef ist. Dadurch ist die Option tatsächlich eine bewusste Freigabe und nicht nur eine Rollenprüfung.
Eine Warenretour wird im lokalen Sicherheitsprotokoll mit folgenden Informationen erfasst:
Der Warenkorb zeigt die aktuell erfassten Positionen.
Je nach Artikel und Konfiguration können angezeigt werden:
ohne-OptionenZusätze stehen eingerückt direkt unter dem Hauptartikel, damit der Bediener sofort erkennt, wofür ein Aufpreis berechnet wird. Eine markierte Position wird deutlich hervorgehoben. Die Markierung bleibt auch beim automatischen Warenkorb-Refresh erhalten.
Lange Artikelnamen und ZEIT/MIETE-Notizen werden automatisch auf mehrere Zeilen verteilt. Eine horizontale Verschiebung ist dafür nicht mehr nötig; Menge und Preis bleiben rechts sichtbar. Die Zeilenumbrüche betreffen nur die Anzeige, nicht den in BlitzKasse gespeicherten Kommentar.
Vor dem Bezahlen sollte der Warenkorb kontrolliert werden.
Eine noch bearbeitbare Position kann ausgewählt und geändert werden. Bereits geschützte oder an die Küche übertragene Positionen können je nach Zustand nicht mehr normal verändert werden. Dann ist ein Storno erforderlich.
1× STORNO betrifft genau eine Einheit
der markierten Position des noch offenen Vorgangs. Steht im Warenkorb
zum Beispiel 8 × Artikel, verbleiben nach einem
erfolgreichen 1× STORNO noch 7 × Artikel.
Das ist technisch etwas anderes als das Stornieren eines bereits bezahlten Bons.
Wenn eine Position bereits geschützt ist, wird die vorhandene BlitzKasse-Stornofunktion verwendet. Ein Stornogrund kann erforderlich sein.
SPLITTEN wird erst aktiv, wenn im offenen Vorgang
mindestens zwei Einheiten vorhanden sind. Das können zwei verschiedene
Positionen oder z. B. 8 × desselben Artikels sein.
Im Splitfenster stehen links die noch offenen Einheiten und rechts
die Einheiten, die jetzt bezahlt werden sollen. Bei Mehrfachmengen kann
mit − / + eine Teilmenge gewählt werden.
Angezeigt werden Stückzahl, Einzelpreis und Gesamtpreis. Beispiel:
8 × 22,00 € = 176,00 €; werden 3 Stück übernommen, beträgt
der Teilbon 66,00 € und 5 Stück bzw. 110,00 €
bleiben im offenen Vorgang.
Ein vollständig bezahlter Beleg wird unter BELEGE storniert.
Ablauf:
BELEGE öffnen.STORNIEREN ausführen.Wichtig: Für einen bezahlten Bon wird nicht die Stornofunktion einer aktuellen Warenkorbposition verwendet.
Im Belegfenster können vergangene Bons gesucht und getrennt nach ihrem Status angezeigt werden.
Oben stehen zwei Registerkarten:
Bon – normale, nicht stornierte BonsStornierte Belege – vollständig stornierte BonsDadurch werden normale Verkäufe und Storno-Belege nicht mehr in derselben Liste vermischt.
Möglichkeiten der Suche:
VonBisZEITRAUMZusätzlich stehen Schnellfilter zur Verfügung:
Textsuche und Zeitraum können zusammen verwendet werden. Der Filter gilt jeweils für die aktuell geöffnete Registerkarte.
ANZEIGEN oder ein Doppelklick öffnet den gewählten
Bon.
Der Belegkopf ist tabellarisch aufgebaut:
Unterhalb werden die Bonpositionen mit Menge, Artikel, Preis und MwSt. geladen.
Auf der Registerkarte Stornierte Belege ist die Funktion
STORNIEREN deaktiviert, weil der Bon bereits storniert
ist.
In der normalen Bonliste kennzeichnet die Spalte Storno
einen bereits vollständig stornierten Bon. Kann PositiveCASH die
Stornoliste wegen eines API- oder Verbindungsfehlers nicht sicher
prüfen, wird STORNIEREN vorsorglich gesperrt und der
unbekannte Status angezeigt. Dadurch wird kein unkontrolliertes
Doppelstorno ausgelöst.
Über KUNDE kann ein Kunde dem aktuellen Vorgang
zugeordnet werden.
Mögliche Aktionen:
NEUER KUNDE einen Kunden direkt im vorhandenen
Kundenstamm anlegenKUNDE ENTFERNEN löscht nicht den Kundenstamm. Es wird
nur die Zuordnung zum aktuellen Vorgang entfernt.
Unter Einstellungen → Blitz-Umgebung kann BlitzCall gesucht und als Kundenquelle verwendet werden, sofern die Funktion bereitgestellt und freigegeben ist.
Beim Import sollen Dubletten vermieden werden. Nach dem Vorgang wird angezeigt, welche Kunden übernommen wurden bzw. bereits vorhanden waren.
Nach Kontrolle des Warenkorbs wird BEZAHLEN
geöffnet.
Je nach aktivierten Zahlungsanbietern stehen verschiedene Zahlarten zur Verfügung.
Barzahlung schließt den Bon über den BlitzKasse-Kern ab. Je nach Hardware kann die Geldschublade geöffnet werden.
EC wird ausschließlich über Netzwerk-ZVT angebunden. COM/RS232 wird für die neue POS-Integration nicht verwendet.
Weitere Provider können über Einstellungen → Zahlungsanbieter verwaltet werden.
Die interne Konfiguration liegt weiterhin in
payment-providers.json. Im normalen Betrieb muss diese
Datei nicht mit einem Texteditor geöffnet werden.
Unter Einstellungen → Zahlungsanbieter können Anbieter:
werden.
Für EC kann die vorhandene BlitzKasse-ZVT-Konfiguration verwendet werden. Alternativ können Host und Port in der Provider-Konfiguration hinterlegt werden.
Ein externer Dienst kann Endpoint, Methode, Timeout und weitere technische Felder besitzen. Ein Konfigurationstest darf keine echte Zahlung auslösen.
Eine manuelle Zahlungsart kennzeichnet eine extern durchgeführte Zahlung ohne automatischen technischen Zahlungsvorgang.
Das Menü enthält zentrale Sonderfunktionen. Je nach Berechtigung können einzelne Funktionen gesperrt sein.
Aktuell gehören dazu unter anderem:
Diese Funktionen verändern den dokumentierten Kassenbestand ohne normalen Warenverkauf.
Beispiele:
Je nach Benutzerrechten sind diese Schaltflächen nur für Administrator bzw. cash-/office-berechtigte Benutzer aktiv.
Ein X-Abschlag ist eine Zwischeninformation und schließt den Geschäftstag nicht endgültig ab. Die genaue Auswertung stammt aus der vorhandenen BlitzKasse-Funktion.
Der Z-Abschlag schließt den entsprechenden Abrechnungszeitraum gemäß BlitzKasse-Funktion ab.
Unter Einstellungen → Z-Abschlag kann aktiviert werden:
Z-Abschlag automatisch durchführen
Dazu wird eine Uhrzeit im Format HH:mm eingetragen, zum
Beispiel 23:59.
Ein laufender Verkauf wird nicht unterbrochen. Der automatische Z-Abschlag wird später nachgeholt.
Für die Ausführung wird eine angemeldete Administrator-/Office-berechtigte Sitzung benötigt.
Das Dashboard bezieht sich auf den Zeitraum seit dem letzten von POS IT iveCASH registrierten Z-Abschlag.
Beispiele:
Warnschwellen dienen der Information. Sie ersetzen keine manuelle Prüfung.
Unter Einstellungen → Lokale Drucker / Hardware werden Drucker für verschiedene Aufgaben gewählt.
Typische Zuordnungen:
Lokale Drucker sind Drucker, die auf dem Windows-PC des aktuellen Terminals installiert sind. Dazu können auch USB-Drucker gehören.
http://<Server>:8005/printers liefert die
Windows-Drucker des Computers, auf dem der betreffende Server läuft.
Das ist ausdrücklich nicht automatisch die Druckerliste des aktuellen POS-Terminals.
Zurzeit existiert auf Port 8005 kein allgemeiner
/print-Endpoint. Die Liste /printers bedeutet
deshalb noch nicht, dass POS IT iveCASH beliebige Dokumente über diesen
Port auf einem entfernten USB-Drucker drucken kann.
Wenn die Hardware echten Status unterstützt, kann POS IT iveCASH erkennen:
Wenn die Hardware keinen Status liefert, wird kein Zustand erfunden.
Zusätzlich zur Hardwareerkennung kann ein zählerbasierter Reminder
verwendet werden. Erkennt ein unterstützter Drucker wieder
Papier OK, kann dies als neue Rolle behandelt werden.
Unterstützte ESC/POS-Geldschubladen können auf OPEN/CLOSED überwacht werden.
Optional:
Bizerba-Inverslogik ist nicht Bestandteil dieser Implementierung.
Das Kundendisplay ist ein lizenzpflichtiges Zusatzmodul.
Wenn Windows nur einen Monitor erkennt, lässt POS IT iveCASH das Kundendisplay nicht aktivieren. Das verhindert, dass das Kundendisplay versehentlich den eigentlichen Kassenbildschirm überdeckt.
Hinweistext:
Bitte schließen Sie einen zweiten Monitor an.
Wird der zweite Bildschirm getrennt, schließt POS IT iveCASH das Kundendisplay und verhindert, dass es auf den Hauptbildschirm springt.
Das Kundendisplay kann anzeigen:
ohne-OptionenZusätze werden wie an der Kasse unter dem Hauptartikel angezeigt. Damit kann der Kunde nachvollziehen, welche Zusatzleistung oder Zutat den Preis verändert hat.
Werbung liegt unter:
Dokumente\WerbungBLKASS
ZEIT / MIETE ist ab FIX15 ein Ressourcen- und Miettimer
für zeitabhängige Leistungen und Sport-/Freizeitobjekte.
Typische Beispiele:
Jede Ressource verwendet weiterhin einen normalen BlitzKasse-Artikel. Der Artikel liefert Preis, Steuer und Warengruppe. PositiveCASH speichert zusätzlich:
Ein Mietartikel sollte eine eindeutig belegbare Ressource darstellen.
Für mehrere Billardtische daher z. B. getrennte Artikel/Ressourcen
Billardtisch 1, Billardtisch 2 usw.
ZEIT / MIETE öffnen.STARTEN bestätigen.Der Timer startet sofort. Im Warenkorb werden gebuchte Zeit, geplantes Ende und Restzeit angezeigt.
In ZEIT / MIETE gibt es die Kachel
MIETÜBERSICHT.
Die Übersicht zeigt alle laufenden Ressourcen mit:
Eine belegte Ressource kann nicht gleichzeitig auf einem zweiten Vorgang gestartet werden.
In den Einstellungen kann pro Ressource eine Vorwarnzeit definiert werden, standardmäßig 5 Minuten.
Bei Ablauf erscheint eine deutliche Bedienerabfrage, z. B.:
Billardtisch 1 · Tisch 45 · Zeit abgelaufen
Mögliche Aktionen:
+15 MIN.+30 MIN.+45 MIN.+60 MIN.BEENDENSPÄTERBei VERLÄNGERN wird die gebuchte Zeit erhöht und ein
neues geplantes Ende berechnet.
Bei BEENDEN wird die Zeitposition als normale Position
auf den zugehörigen Vorgang übernommen.
Wird SPÄTER gewählt oder das Fenster geschlossen,
erinnert PositiveCASH nach einer Wartezeit erneut.
Mögliche Tarife:
Die gebuchte Dauer ist die Mindestabrechnungsdauer. Optional kann eingestellt werden, dass nach Ablauf ohne Bedienerentscheidung automatisch weiterberechnet wird.
SALDO beendet einen laufenden Timer nicht automatisch.
Eine erfolgreiche Zahlung des Vorgangs finalisiert die zugehörigen
laufenden Miettimer.
Start, Verlängerung, Vorwarnung, Ablauf und Ende werden lokal protokolliert. Die aktive Datei und der Verlauf liegen im lokalen PositiveCASH-Anwendungsdatenbereich.
Die Softwarearchitektur enthält ab FIX15 bereits einen Hardware-Abstraktionspunkt und Felder für eine spätere Zuordnung.
Geplant für das Waveshare 8-CH PoE Ethernet Relay Module:
START → zugeordnetes Relais einschalten,VERLÄNGERN → Relais eingeschaltet lassen,BEENDEN / Zahlung → Relais ausschalten.In FIX15 findet noch kein Modbus-/Relaiszugriff statt.
POS IT iveCASH kann Scannerzeichenfolgen global im Hauptfenster erkennen.
Bei GS1 DataMatrix sind unter anderem vorgesehen:
Ein MHD (AI 15) führt nicht automatisch zu einer Verkaufssperre. Ein abgelaufenes Verbrauchsdatum (AI 17) kann dagegen sicherheitsrelevant sein.
Blitz-Programme können über blitz-family/1 im lokalen
Netzwerk gefunden werden.
Standard:
Unter Einstellungen → Blitz-Umgebung sind typischerweise Funktionen vorgesehen wie:
Bei mehreren gefundenen Systemen muss der Benutzer auswählen.
Jede POS-Installation besitzt zwei unterschiedliche Werte.
Ein lesbarer Name, zum Beispiel:
Eine stabile technische ID des Terminals. Sie identifiziert die Installation, nicht:
Die Werte werden lokal gespeichert in:
Dokumente\BlitzKasse\terminal.json
Die gleiche DeviceID wird beim Bon in Order, OrderProducts und OrderPrecursors verwendet.
Aktuell bekannte Modulzuordnungen:
Interne Software-IDs werden dem normalen Anwender nicht als technische DIMA-/BLGEN-Begriffe präsentiert.
Unter Einstellungen → Lizenz kann der Aktivierungsstand geprüft werden.
Die Funktion ist technisch vorhanden, darf aber ohne gültige Freischaltung nicht produktiv verwendet werden.
Eine gültige lokale Aktivierung soll erhalten bleiben. Ein normaler Neustart, eine neue IP-Adresse oder ein temporär nicht erreichbarer Lizenzserver dürfen nicht unnötig eine bereits gültige Installation zerstören.
Einstellungen sind geschützt und nur für Administrator vorgesehen.
Wichtige Bereiche:
Schriftgrößen für Warenkorb, Artikel und Bereiche werden lokal pro Terminal gespeichert.
Beim Programmstart wartet die Oberfläche mit dem ersten sichtbaren Frame, bis die gespeicherten Layoutwerte angewendet sind. Dadurch soll verhindert werden, dass die Schrift zuerst sehr groß erscheint und anschließend sichtbar „springt“.
POS IT iveCASH verwendet eigene Dialoge im Stil der Anwendung. Technische Windows-MessageBoxen sollen schrittweise durch einheitliche Dialoge ersetzt werden.
Eine Meldung soll immer verständlich erklären:
BEENDEN verwendet einen eigenen
PositiveCASH-Bestätigungsdialog. Danach ist eine Bedienerfreigabe
erforderlich.
Freigeben kann entweder der aktuell angemeldete Bediener mit seiner PIN oder ein in BlitzKasse berechtigter Administrator/Chef. Dadurch kann eine Aufsicht das Programm schließen, ohne vorher den aktiven Kassierer wechseln zu müssen.
Eine ungültige PIN verändert die Sitzung nicht. Der erfolgreiche Vorgang wird lokal protokolliert.
Mögliche Ursache: NetOrder startet Datenbank und Listener. Auf älterer Hardware kann das dauern.
Lösung:
Dann kann der Serverteil bereits laufen, während BlitzKasse auf Port 8001 oder die Datenbank noch nicht bereit ist.
Wenn der Kern erreichbar ist, kann die vorhandene Reparaturfunktion verwendet werden. Danach NetOrder neu starten.
Das ist kein Bedienfehler, sondern ein UI-Fehler. In der aktuellen
Version müssen lesbare Steuersätze wie 19 % erscheinen.
Windows muss mindestens zwei Bildschirme erkennen und das Modul muss lizenziert sein.
/printers, druckt aber nicht vom POSDie /printers-Liste gehört zum Servercomputer. Sie ist
kein allgemeiner Remote-Druckdienst.
Wenn die Sicherheitsoption aktiv ist, muss das eingegebene Passwort zu Administrator oder einer leitungsberechtigten Person gehören.
Bei technischen Problemen sollte zuerst die Diagnose verwendet werden.
Sicherheitsrelevante Ereignisse können lokal protokolliert werden, zum Beispiel:
Diese Protokolle dienen der Nachvollziehbarkeit im Betrieb.
Im Projektordner liegt PROJECT_POINT.md.
Diese Datei ist kein Bedienermenü, sondern ein Entwicklungs-Checkpoint. Dort wird festgehalten:
Vor jeder neuen Entwicklungsrunde soll der PROJECT POINT gelesen und nach der Änderung aktualisiert werden.
Ab dieser Version gehört zur Release-Regel:
Das Ziel ist, dass ein durchschnittlicher Kassennutzer mit dieser Hilfe die wichtigsten täglichen Aufgaben selbst nachvollziehen kann.
Wenn POS IT iveCASH für eine sicherheitsrelevante Aktion ein Passwort
verlangt, erscheint ein eigenes Freigabefenster im gleichen Design wie
die Kasse. Das gilt zum Beispiel für Warenretouren mit
Administrator-/Chef-Bestätigung und geschützte Einstellungen. Die
Schaltflächen heißen bewusst ABBRECHEN und
BESTÄTIGEN, damit klar ist, welche Aktion ausgeführt wird.
Ein separates Windows-Standardfenster soll dabei nicht verwendet
werden.
Unter FUNKTIONEN → OFFENE TISCHE sehen Sie alle für Sie zugänglichen Tische/Vorgänge, auf denen noch Bestellungen offen sind. Die Übersicht zeigt Bereich, Tisch, Bediener, Artikelanzahl und aktuellen Betrag. Bei aktiver ZEIT / MIETE wird dies ebenfalls angezeigt. Tippen Sie auf einen Tisch, um ihn direkt zu öffnen. Die normalen Bedienerrechte für fremde Tische gelten weiterhin.
Markieren Sie die Position im Warenkorb und wählen Sie 1× STORNO. Wurde die Position bereits gedruckt bzw. per Saldo weitergegeben, zeigt POS IT iveCASH die in BlitzKasse gepflegten Storno-Gründe. Wählen Sie den zutreffenden Grund und bestätigen Sie. Die Stornierung wird zusammen mit diesem Grund an BlitzKasse übergeben. Ohne Auswahl eines Grundes wird die gedruckte Position nicht storniert.
Wenn Sie VORGANG wählen, verlässt PositiveCASH den aktuell angezeigten Tisch lokal und zeigt die Tisch-/Bereichsauswahl. Die offene Bestellung bleibt in BlitzKasse gespeichert. Solange kein neuer Tisch gewählt wurde, sind die Warengruppen nicht bedienbar.
Bei einer Zeile wie 8 × Artikel entfernt 1×
STORNO genau eine Einheit. PositiveCASH lässt BlitzKasse die
aggregierte Menge zuerst in Einzelpositionen auflösen und storniert
anschließend eine Einheit. Bereits gebuchte Positionen verlangen
weiterhin einen Stornogrund.
FUNKTIONEN → GELDLADE ÖFFNEN verwendet zuerst die in BlitzKasse vorhandene Geräte-/Druckerkonfiguration. Wenn der Bon die Lade öffnet, soll damit auch diese Funktion denselben Weg verwenden.
Belegtabellen und die Positionsliste im Bon-Viewer sind bewusst kontrastreich gestaltet. Mengen stehen kompakt, Artikel links und Geldbeträge rechts.
Der Kopf eines Bons ist kompakt aufgebaut: Stammdaten stehen links, Summe/Gegeben/Rückgeld/Trinkgeld rechts. Dadurch bleibt deutlich mehr Platz für die Positionsliste. Preise und Steuerwerte sind rechts ausgerichtet.
Datumsfelder in Belege und Kundenkarte verwenden kontrastreiche Kalenderdarstellungen für Hell- und Dunkelmodus. Monat, Wochentage, Tageszahlen und Navigation sollen jederzeit lesbar sein.
Beim schnellen Anlegen eines unbekannten Artikels kann eine Menge zwischen 1 und 9999 angegeben werden. Nach erfolgreicher Anlage und Rücklesung aus BlitzKasse wird diese Menge in den aktuell ausgewählten Bon übernommen. Ohne aktiven Tisch/Vorgang wird nur der Artikelstamm angelegt.
Ohne ausgewählten Tisch/Vorgang sind Warengruppen und Artikelverkauf
gesperrt. Die Schaltfläche VORGANG zeigt nur den
tatsächlich aktuellen Bereich/Tisch. Beim Verlassen des Vorgangs werden
alte Kontextwerte verworfen.
Bei 2 ×, 8 × usw. darf
1× STORNO nur eine Einheit betreffen. PositiveCASH lässt
BlitzKasse die Mengenposition zunächst serverseitig in Einzelpositionen
aufteilen und storniert anschließend eine vom Server gelieferte
Einzelposition. Schlägt die Aufteilung fehl, wird kein
Restbestand clientseitig neu geschrieben; der Bon bleibt unverändert. Im
Testbetrieb muss dieser Ablauf insbesondere nach SALDO und
bei Composite-/Zutatenpositionen geprüft werden.
Nach FIX20 folgen getrennt die Mehrgeräte-Relayverwaltung, Tischreservierungen und der M&S EAN-Cloud-Gateway. Ein letzter Design-/Branding-Durchgang einschließlich PositiveCASH-Logo erfolgt nach diesen Funktionsphasen.
Diese Ausgabe ist für den erweiterten internen Praxistest vorgesehen. Sie enthält die bis zum 12.09.2026 zusammengeführten Funktionen aus Verkauf, Belege, Zeit/Miete, Relaissteuerung, Tarifplänen, EAN CLOUD und Tischreservierung.
Für Tester gilt:
startup-YYYYMMDD.log aus
dem Diagnoseordner sichern.relay-hardware.log
sichern.operator-security-events.json sichern.EAN CLOUD ist ein optionales Online-Nachschlagewerk für unbekannte Barcodes. Die lokale BlitzKasse bleibt immer die erste Datenquelle.
Ablauf:
PLU / GTIN
eingeben.PositiveCASH greift nicht direkt mit fremden API-Schlüsseln auf öffentliche Produktdatenbanken zu. Der Client spricht ausschließlich mit dem Blitz EAN Gateway.
Vorteile:
Je nach Datenquelle können angezeigt werden:
Nicht jede Datenquelle liefert jedes Feld. Ein leerer Wert bedeutet nicht automatisch einen Fehler.
Der Name in der Trefferliste und in der Artikelerfassung wird aus den
vorhandenen Bestandteilen
Artikelname – Marke – Packungsgröße zusammengesetzt und
nicht absichtlich gekürzt. Lange Texte werden umgebrochen.
Ein vorhandenes HTTPS-Produktbild wird als Vorschau geladen. Ist das Fremdbild nicht erreichbar oder kein unterstütztes Bild, bleibt die Produktauswahl trotzdem nutzbar und PositiveCASH zeigt einen Platzhalter.
Im Fenster ARTIKEL ANLEGEN sind EAN/Barcode und
PLU getrennte Felder.
GTIN / EAN / Barcode : enthält den gescannten
Herstellerbarcode.
PLU : enthält die interne Artikelnummer der
BlitzKasse.
Bei einem ausreichend langen numerischen EAN erzeugt PositiveCASH einen PLU-Vorschlag:
Beispiel:
4008617405870
→ erste zwei Stellen: 40 verwerfen
→ nächste fünf Stellen: 08617
→ PLU-Vorschlag: 08617
Der Vorschlag ist nicht gesperrt. Der Benutzer kann ihn vor dem Speichern vollständig ändern.
Das Bild wird unabhängig von der Speicherung zur Kontrolle angezeigt.
Der Schalter Produktbild in BlitzKasse speichern ist beim
Öffnen ausgeschaltet. Wird er aktiviert, speichert PositiveCASH zuerst
den Artikel, liest dessen echte Produkt-ID aus BlitzKasse zurück und
überträgt erst danach das Bild. Schlägt nur die Bildübertragung fehl,
bleibt der bereits angelegte Artikel erhalten und es erscheint eine
klare Warnung.
EAN/Barcode und PLU dürfen nicht verwechselt werden.
Richtig:
400861740587008617Der Barcode wird in BlitzKasse als Barcode gespeichert. Die PLU wird separat gespeichert.
Vor dem Erstellen eines neuen Artikels prüft PositiveCASH zuerst:
Ist ein Artikel bereits vorhanden, wird der bestehende Datensatz benutzt. Dadurch sollen doppelte Artikel vermieden werden.
BlitzKasse kann den Artikelstamm und den Barcode-Index nach dem Speichern leicht zeitversetzt aktualisieren.
PositiveCASH wiederholt deshalb die Rücklesung über Barcode und PLU. Während dieser kurzen Zeit darf nicht erneut derselbe Artikel angelegt werden.
Wichtig für den Tester:
ANLEGEN drücken;PLU / GTIN erneut suchen;ZEIT / MIETE dient zur Abrechnung zeitabhängiger
Leistungen und Geräte, z. B.:
Eine Zeit/Miete-Session besitzt mindestens:
Die Vorwarnung erscheint vor dem tatsächlichen Ende der bezahlten Zeit.
Beispiel:
Während der Vorwarnung bleibt das Relais eingeschaltet. Der Bediener kann verlängern oder zunächst nichts unternehmen.
Wird die bezahlte Endzeit erreicht, darf das angeschlossene Gerät nicht kostenlos weiterlaufen.
Daher gilt:
ABGELAUFEN.VERLÄNGERN wird eine neue Endzeit berechnet und das
Relais wieder EIN geschaltet.Das Ausschalten darf nicht davon abhängen, ob ein Bediener den Hinweis bereits bestätigt hat.
Unter:
EINSTELLUNGEN → ZEIT / MIETE → RELAIS-GERÄTE
werden Relaisgeräte zentral verwaltet.
Es können mehrere Geräte hinterlegt werden. Ein Mietobjekt speichert nicht selbst eine IP-Adresse, sondern eine Zuordnung aus:
Beispiel:
Billard 1 → Relais Keller → CH1
Billard 2 → Relais Keller → CH2
Dart 1 → Relais Gastraum → CH1
Für das getestete Waveshare-Gerät wird Modbus TCP verwendet.
Typische Konfiguration:
Vor der Zuordnung zu einem Mietartikel:
VERBINDUNG TESTENEINAUSErst danach den Kanal produktiv einem Mietobjekt zuweisen.
Ein Relaisfehler darf die Kasse nicht zum Absturz bringen.
Wenn das Gerät beim Ausschalten nicht erreichbar ist:
Ein Zeitartikel kann statt eines einzigen festen Stundenpreises einen Tarifplan verwenden.
Ein Tarifplan kann bis zu vier Zeitfenster pro Profil enthalten.
Profile:
Beispiel Werktag:
Eine Session wird nicht einfach mit dem Preis beim Start oder beim Ende berechnet.
Beispiel:
Berechnung:
Die Abrechnung speichert die tatsächlich verwendeten Segmente.
Alte Belege dürfen sich nicht ändern, wenn später ein Tarif angepasst wird.
Deshalb wird beim Abschluss gespeichert, welche Tarifsegmente tatsächlich verwendet wurden.
Beispiel:
Ändert der Administrator morgen den Abendtarif auf 16 €/Std., bleibt der alte Beleg weiterhin mit 14 €/Std. nachvollziehbar.
Feiertage können automatisch geladen und lokal zwischengespeichert werden.
Der Standort benötigt das richtige Bundesland, weil Feiertage in Deutschland regional unterschiedlich sein können.
Beispiel:
Die geladenen Feiertage werden lokal gespeichert. Fällt das Internet aus, kann die Kasse mit dem vorhandenen Cache weiterarbeiten.
Für Feiertage kann ein eigenes Zeitprofil definiert werden.
Beispiel:
Nicht jeder betriebliche Sondertag ist ein gesetzlicher Feiertag.
Beispiele:
Solche Tage können später zusätzlich als manuelle Sondertage gepflegt werden. Sie dürfen einen normalen Werktagstarif übersteuern.
POS IT iveCASH verwendet für Tischreservierungen die Reservierungsfunktionen von BlitzKasse.
Öffnen:
FUNKTIONEN → RESERVIERUNGEN
Dort können Reservierungen:
werden.
FUNKTIONEN → RESERVIERUNGENNEUE RESERVIERUNGHH:mm eingeben.FREIE TISCHE LADEN.SPEICHERN.Die Reservierung wird direkt in BlitzKasse gespeichert.
Die Liste freier Tische wird für den exakten Datum-/Uhrzeit-Slot geladen.
Wichtig:
Die aktuelle Reservierungs-API v1 prüft exakte Slots. Eine vollständige Überlappungsprüfung von Zeitintervallen/Dauer ist in dieser API-Version nicht enthalten.
Beispiel:
Im Betrieb muss deshalb das in BlitzKasse Office definierte Reservierungsintervall sinnvoll gewählt und mit der Arbeitsweise des Betriebs abgestimmt werden.
Auch wenn ein Tisch vor wenigen Sekunden als frei angezeigt wurde, kann ihn in der Zwischenzeit BlitzCall oder eine andere Kasse reserviert haben.
Beim Speichern prüft BlitzKasse den Slot erneut.
Wenn der Server SLOT_BUSY meldet:
Reservierung markieren → BEARBEITEN.
Änderbar sind:
Beim Verschieben auf einen anderen Tisch wird derselbe Reservierungsvorgang über die Reservation-ID aktualisiert.
Reservierung markieren → LÖSCHEN.
Vor dem Löschen erscheint eine Bestätigung.
Die Reservation-ID ist die bevorzugte eindeutige Kennung. Bei älteren BlitzKasse-Daten kann die Serverlogik zusätzlich auf Tisch + Datum + Uhrzeit zurückfallen.
Jede Tischkachel hat oben rechts einen eigenen Reservierungswinkel:
+: neue Reservierung anlegen; der
Tisch ist bereits vorausgewählt;Der übrige Bereich der Tischkachel öffnet wie bisher den normalen Verkaufsvorgang. Reservierung und Bestellung haben damit getrennte Klickflächen.
Ein reservierter Tisch ist nicht automatisch identisch mit einem aktuell geöffneten Verkaufsvorgang. Ein Tisch kann also gleichzeitig eine laufende Bestellung und eine spätere Reservierung besitzen.
Zeit/Miete-Informationen werden nicht nur während der laufenden Session angezeigt.
Im Beleg sollen Mietinformationen nachvollziehbar bleiben:
Ein späterer Nachdruck soll nicht aus einem inzwischen geänderten Tarif neu berechnet werden.
Bei einer aggregierten Position:
9 × Artikel à 29,00 €
muss das Splitten z. B. so funktionieren:
Im Zahlungsfenster muss der Teilbon 145,00 € zeigen und darf nicht den ursprünglichen Zeilen-Gesamtpreis noch einmal mit der Teilmenge multiplizieren.
Zur Kontrolle zeigt das Zahlungsfenster zusätzlich eine kompakte Zusammenfassung wie:
Teilbon: 5 Stk. · 1 Position · 145,00 €
und ggf.:
Rest am Tisch: 4 Stk. · 116,00 €
Wenn ein Fenster HTTP 400, 404,
409 oder 500 meldet:
Bei Reservierungen bedeutet 409 normalerweise keinen
Programmfehler, sondern einen Fachkonflikt: der Slot wurde bereits
reserviert.
Prüfen:
Ein einzelner nicht gefundener Artikel ist kein HTTP-Fehler. In diesem Fall erscheint lediglich:
Online-Suche abgeschlossen. Kein passender Artikel gefunden.
Die Verkaufsoberfläche darf keine Aktion ausführen, die einen aktiven Bediener erfordert, wenn keine Session vorhanden ist.
Nach Abmeldung:
Ein Klick auf einen Bereich/Tisch darf nicht zu einem globalen Programmabsturz führen.
Bitte besonders melden:
SLOT_BUSY wird nicht verständlich behandelt;Diese Ausgabe ist für den internen Test vorgesehen.
Noch nicht als endgültige Produktfreigabe zu verstehen sind insbesondere:
Die fachliche Kernfunktion soll jetzt durch reale Bediener im Alltag getestet werden.
Das Fenster BELEGE bleibt während der Arbeit im Vordergrund. Die Windows-Titelleiste ist entfernt; geschlossen wird ausschließlich über SCHLIESSEN.
Die Schnellfilter HEUTE, GESTERN,
7 TAGE, MONAT und
ALLE sowie Von/Bis begrenzen die
angezeigten Belege.
Unterhalb der Zeitfilter werden die in den geladenen Belegen
tatsächlich vorhandenen Zahlungsarten dynamisch als Register angezeigt.
Neben Alle Zahlarten können dadurch z. B.
Cash, EC CARD, PAYPAL,
Aufrechnung oder weitere von BlitzKasse gelieferte
Zahlungsarten erscheinen. Es gibt keine fest codierte Liste.
Für den aktuell gefilterten Zeitraum zeigt PositiveCASH:
Der Benutzer Administrator sieht diese Kennzahlen immer. Für normale Bediener kann unter Einstellungen → Bediener · Sicherheit → Belege-Statistik für normale Bediener anzeigen festgelegt werden, ob die Kennzahlen sichtbar sind. Diese Einstellung schränkt keine Belegfunktionen ein; sie blendet ausschließlich die drei Kennzahlen aus.
In der normalen Bonliste zeigt die Spalte Storno eine Markierung, wenn zu diesem Bon bereits ein vollständiger Stornobeleg existiert. Der ursprüngliche Bon bleibt dadurch weiterhin auffindbar.
Wird versucht, einen bereits vollständig stornierten Bon erneut zu stornieren, zeigt PositiveCASH einen eindeutigen eigenen Hinweis und sendet kein zweites Storno.
Die Zuordnung verwendet zuerst die Zahlungsauftragsnummer, danach Bonnummer und interne ID. Kann der aktuelle Storno-Status nicht geladen werden, bleibt die Storno-Schaltfläche aus Sicherheitsgründen deaktiviert und der Statusbereich nennt den Fehler.
BEWIRTUNGSBELEG verwendet den dafür vorgesehenen BlitzKasse-Endpunkt für den Business-/Bewirtungsbeleg. Ein normaler Bon-Nachdruck wird nicht mehr als Ersatz verwendet.
Buildhinweis 23.8.2: Der A4-Druck nach erfolgreicher Zahlung verwendet für vorhandene und leere Positionslisten jetzt denselben Schnittstellentyp. Die Bedienung bleibt unverändert.
Buildhinweis 23.8.1: Der technische Fehler im eingebetteten Standard-HTML-Template, durch den sich HOTFIX 23.8 nicht kompilieren ließ, ist korrigiert. Bedienung und Darstellung der A4-Rechnung bleiben unverändert.
Die A4-Rechnung ist eine andere Darstellung desselben Geschäftsvorgangs. Es wird kein zweiter Nummernkreis erzeugt. Überschrift:
Rechnung zu Bon Nr. XXXX
Die Daten werden aus dem bestehenden Bon, den Bonpositionen, den Firmendaten und – falls zugeordnet – dem Kundenstamm von BlitzKasse zusammengesetzt.
Enthalten sind nach Verfügbarkeit:
Unter Einstellungen → Drucker → A4-Drucker auswählen wird ein eigener Windows-Drucker für A4-Rechnungen gewählt.
Beleg auswählen → A4 DRUCKEN. Die Rechnung wird direkt auf den konfigurierten A4-Drucker gesendet.
Im Fenster BEZAHLEN kann A4 Rechnung aktiviert werden. Nach erfolgreicher Zahlung wird der gespeicherte Bon zurückgelesen und die A4-Rechnung automatisch auf dem A4-Drucker ausgegeben. Ein Fehler beim A4-Druck ändert den bereits abgeschlossenen Zahlungsvorgang nicht.
PositiveCASH legt eine editierbare HTML-Vorlage unter
Dokumente\POS IT iveCASH\Templates\A4\rechnung.html
an und erzeugt zu gedruckten Rechnungen zusätzlich eine gerenderte
HTML-Fassung im Unterordner generated. Die Vorlage enthält
Platzhalter für Firma, Kunde, Bon, Positionen, Steuerzusammenfassung,
Bankdaten und TSE-Block.
Das Fenster BEZAHLEN wird bei jeder Bildschirmauflösung im maximierten Vollbildlayout ohne Windows-Titelleiste geöffnet. Es gibt keine Windows-Schaltflächen zum Minimieren, Maximieren oder Schließen. Zum Verlassen dient die vorhandene Schaltfläche ABBRECHEN.
Ein aus EAN CLOUD übernommener unbekannter Artikel wird erst dann als erfolgreich angelegt behandelt, wenn BlitzKasse ihn in den Produktstamm übernommen hat und er über Barcode/PLU wieder gelesen werden kann.
Die Anlage verwendet den Produkt-CRUD-Pfad mit
ProductId = 0. Nach erfolgreicher Anlage wird der
Produktstamm neu geladen und die aktuell sichtbare Warengruppe neu
gerendert. Erst danach wird die gewählte Menge in den aktuellen Bon
übernommen.
Kassensoftware, praktische Erweiterungen und Online-Hilfe: Entdecken Sie die passende Lösung für Ihren Betrieb. Die Produktnamen führen direkt zur jeweiligen Website.
| Produkt & Hilfe | Möglichkeiten & Einsatz |
|---|---|
| BlitzLABEL | Etiketten gestalten und drucken; eigene Artikeldaten, CSV-/JSON-Import und Anbindung an BlitzKasse Core. |
| BlitzCall | Anruferkennung unter Windows, Kundenkontakte und Anrufhistorie; Integration mit FRITZ!Box. |
| Blitz!EAN Cloud | EAN-/Barcode-Produktsuche für Windows und Android, Artikel erfassen und in CSV-Dateien speichern. Windows: EAN Cloud 1.0.1 herunterladen |
| BlitzKasse KundenDisplay | Warenkorb am zweiten Bildschirm anzeigen; optionales Trinkgeld-Modul für Touchdisplays. |
| POS IT iveCASHSie sind hier | Bedienungsanleitung zu Verkauf, Artikeln, Belegen und integrierter EAN-Cloud-Funktion. |
| BlitzKasse Gastro S | Kompakte Kassensoftware für kleine Restaurants, Cafés und Imbisse; Theken- und Tischverkauf. |
| BlitzKasse Gastro M | Restaurantkasse für wachsende Betriebe: Tischverwaltung, mehrere Bereiche und optional mobile Bestellaufnahme. |
| BlitzKasse Gastro L | Restaurantkasse für größere Betriebe mit mehreren Bereichen, Tischverwaltung und optionalen Erweiterungen. |
| Gastronomie-Hilfe | Anleitungen zu Einrichtung, Bedienung, Kassenhardware und Fehlerbehebung in der Gastronomie. |
| Handel-Hilfe | Anleitungen zu Artikelverwaltung, Verkauf, Warenbestand, Kassenhardware und Support im Handel. |
| BlitzKasse Hilfeportal | Zentraler Einstieg zu den Anleitungen für Handel, Gastronomie und Android. |
Der verfügbare Funktionsumfang hängt von Version, Lizenz, Hardware und Einrichtung ab. Optionale Module und Integrationen benötigen gegebenenfalls eine gesonderte Freischaltung. Die EAN-Cloud-Funktion ist in entsprechend ausgestatteten PositiveCash-Versionen bereits integriert, muss dort aber aktiviert sein.