POS IT iveCASH – Hilfe

POS IT iveCASH – Ausführliche Hilfe

Stand: 13.09.2026
Version: RELEASE CANDIDATE · HOTFIX 23.8.3 · Testausgabe

Diese Hilfe richtet sich ausdrücklich auch an Anwender, die keine technischen Vorkenntnisse haben. Begriffe werden deshalb möglichst einfach erklärt. Wenn eine Funktion nur für Administratoren gedacht ist, wird das deutlich angegeben.

1. Was ist POS IT iveCASH?

POS IT iveCASH ist die Bedienoberfläche für den Verkauf. Die eigentlichen Stamm- und Kassendaten werden über den BlitzKasse-Kern verarbeitet. Je nach Installation läuft dieser Kern auf demselben Computer oder auf einem anderen Rechner im lokalen Netzwerk.

Für die tägliche Arbeit bedeutet das:

Sie müssen normalerweise keine JSON-Dateien, Datenbankdateien oder Netzwerkadressen von Hand bearbeiten.

2. Schnellstart – ein normaler Verkauf in 7 Schritten

  1. POS IT iveCASH starten.
  2. Mit dem eigenen Bedienerpasswort anmelden.
  3. Tisch / Vorgang auswählen.
  4. Artikel über Warengruppe, Artikelknopf, PLU oder Scanner erfassen.
  5. Warenkorb kontrollieren.
  6. BEZAHLEN öffnen und Zahlungsart wählen.
  7. Nach erfolgreicher Zahlung wird der Bon abgeschlossen und gedruckt, sofern ein Bondrucker eingerichtet ist.

Wenn Sie nur diese sieben Schritte benötigen, können Sie bereits mit der Kasse arbeiten. Die folgenden Kapitel erklären alle wichtigen Sonderfälle.

3. Programmstart

3.1 Standalone-Installation

Bei einer Standalone-Installation liegt der BlitzKasse-Kern zusammen mit POS IT iveCASH auf demselben Computer.

Beim Start geschieht automatisch:

  1. POS IT iveCASH prüft, ob der lokale BlitzKasse-Kern bereits läuft.
  2. Falls nicht, wird zuerst BlitzKasseNetOrder.exe gestartet.
  3. Danach wird PosDeviceListnerNew.exe separat geprüft und bei Bedarf gestartet.
  4. Die Datenbank bleibt Aufgabe des BlitzKasse-Core; PositiveCASH startet MySQL nicht separat.
  5. POS IT iveCASH wartet, bis Core und Listener wirklich antworten.
  6. Erst danach wird die Kassenoberfläche freigegeben.

Auf langsameren PCs kann dieser Vorgang einige Sekunden dauern. Ein sichtbarer Prozess bedeutet noch nicht, dass die Datenbank bereits vollständig bereit ist. Deshalb führt POS IT iveCASH mehrere Verbindungsversuche durch.

3.2 Woran erkennt die Kasse, dass das System bereit ist?

Es werden zwei Dienste geprüft:

Bis zu 18 Verbindungsversuche sind vorgesehen. Sobald beide Dienste bereit sind, startet POS IT iveCASH sofort weiter.

3.3 Datenbank antwortet fehlerhaft

Wenn NetOrder läuft, aber BlitzKasse keine brauchbare Datenbankantwort liefert, kann die vorhandene Reparaturfunktion verwendet werden:

/RepairDatabaseCommand

Wichtig: Nach der Reparatur werden Listener und NetOrder kontrolliert beendet. Danach startet zuerst BlitzKasseNetOrder.exe und anschließend PosDeviceListnerNew.exe. Erst danach wird erneut geprüft, ob die Kasse vollständig betriebsbereit ist.

Eine Reparatur ist keine normale tägliche Funktion. Sie wird nur verwendet, wenn der Datenbankkern zwar erreichbar ist, aber fehlerhaft antwortet.

3.4 Externe BlitzKasse

Ist kein lokaler Kern im Paket vorhanden, kann POS IT iveCASH als Client zu einer BlitzKasse im Netzwerk arbeiten.

Wenn die bisher verwendete BlitzKasse nicht mehr erreichbar ist:

  1. Die gespeicherte Verbindung wird geprüft.
  2. POS IT iveCASH bietet eine Netzwerksuche an.
  3. Gefundene BlitzKasse-Systeme werden angezeigt.
  4. Bei mehreren Treffern wählen Sie die richtige Kasse selbst aus.
  5. Die neue Verbindung wird lokal gespeichert.

Es wird nicht automatisch irgendein erstbestes Gerät verwendet.

4. Anmeldung und Bediener

Jeder Bediener arbeitet mit seinem eigenen BlitzKasse-Benutzer.

4.1 Anmeldung

4.2 Mehrere Bediener am Terminal

Je nach Konfiguration können mehrere Bediener am selben Terminal angemeldet sein. Der aktive Bediener ist in der Bedienerleiste sichtbar.

Wenn nicht alle Namen in die Leiste passen, werden zusätzliche Bediener unter WEITERE zusammengefasst.

4.3 Administrator

Der Benutzer Administrator hat besondere Rechte. Dazu gehören unter anderem:

Administrative Aktionen werden trotzdem protokolliert.

4.4 Fremde Tische

Unter Einstellungen → Bediener · Sicherheit kann festgelegt werden:

Bediener darf fremde Tische bedienen

AUS:

AN:

Administrator darf unabhängig von dieser Einstellung alle Tische öffnen.

5. Tisch / Vorgang auswählen

Bevor Artikel erfasst werden, muss im Tischbetrieb ein Vorgang gewählt sein.

  1. TISCH / VORGANG öffnen.
  2. Bereich / Saal auswählen.
  3. Gewünschten Tisch antippen.
  4. Der aktuelle Tischname erscheint in der Verkaufsoberfläche.

Im Sofortverkauf kann die Arbeitsweise je nach BlitzKasse-Konfiguration abweichen.

6. Artikel erfassen

Artikel können auf mehreren Wegen in den Warenkorb gelangen.

6.1 Über Warengruppe

  1. Warengruppe auswählen.
  2. Artikelknopf antippen.
  3. Der Artikel erscheint im Warenkorb.

6.2 PLU / GTIN / Barcode

Ein Scanner oder eine manuelle Eingabe kann eine PLU, EAN oder GTIN erfassen.

Der Scanner funktioniert im Hauptfenster global. Der Mausfokus muss nicht extra in ein bestimmtes Suchfeld gesetzt werden.

6.3 Artikelsuche

Bei einer Namensuche werden passende Artikel angezeigt. Gibt es keinen Treffer, wird dies sichtbar gemeldet. Ein unbekannter Artikel wird nicht still verworfen.

7. Unbekannter Barcode / EAN

Wenn ein gescannter Code nicht im lokalen BlitzKasse-Artikelstamm gefunden wird, entscheidet die Lizenz des EAN-CLOUD-Moduls über den nächsten Schritt.

7.1 EAN CLOUD ist aktiv

Ablauf:

  1. POS IT iveCASH sucht zuerst lokal.
  2. Kein lokaler Treffer.
  3. Die EAN-CLOUD-Ergebnistabelle wird geöffnet.
  4. Der Code wird über den vorgesehenen M&S-Dienst gesucht.
  5. Gefundene Produktinformationen werden angezeigt.
  6. Einen passenden Treffer auswählen.
  7. Daten für Artikel anlegen werden vorausgefüllt.
  8. Preis, Mehrwertsteuer und Warengruppe kontrollieren.
  9. Artikel speichern.
  10. Der neu angelegte Artikel wird aus BlitzKasse zurückgelesen und kann sofort verkauft werden.

Mögliche Online-Daten sind beispielsweise:

Das Trefferfenster zeigt das Produktbild direkt zur Sichtkontrolle. Als Namensvorschlag verwendet PositiveCASH ohne künstliche Kürzung:

Bezeichnung – Marke – Packungsgröße

Im folgenden Fenster ARTIKEL ANLEGEN bleibt der Vorschlag vollständig editierbar. Der Schalter Produktbild in BlitzKasse speichern ist standardmäßig aus. Nur wenn Sie ihn bewusst einschalten, wird das angezeigte Bild nach der Artikelanlage in BlitzKasse gespeichert.

Preis und steuerliche Zuordnung müssen vom Anwender bestätigt werden.

7.2 EAN CLOUD findet nichts

Dann kann der Artikel manuell über die Schnellerfassung angelegt werden.

7.3 EAN CLOUD ist nicht aktiviert

Es erfolgt keine Internet-Suche. POS IT iveCASH bietet direkt die lokale Artikelerfassung an.

7.4 Wichtig zur Datensicherheit

Provider-Schlüssel externer EAN-Dienste werden nicht in POS IT iveCASH gespeichert. Der Client spricht nur mit dem vorgesehenen M&S-Dienst.

8. Artikel anlegen

Das Fenster Artikel anlegen dient zur schnellen Erfassung eines noch nicht vorhandenen Artikels.

Prüfen Sie insbesondere:

Mehrwertsteuer und Warengruppe werden als verständliche Namen angezeigt, zum Beispiel:

Technische Klassennamen wie PositiveCash.Core.TaxWrapper oder CategorieWrapper dürfen in der Bedienoberfläche nicht erscheinen.

Bei einem EAN-CLOUD-Treffer werden das Produktbild und die gelieferten Metadaten rechts angezeigt. Das Bild dient immer der Kontrolle, ob der richtige Artikel gewählt wurde. Die optionale Speicherung in BlitzKasse erfolgt nur mit dem ausdrücklich aktivierten Schalter.

Das Speichern erfolgt über den persistenten BlitzKasse-Produktpfad PUT /products/ mit ProductId = 0. Der Artikel wird anschließend aus dem BlitzKasse-Artikelstamm zurückgelesen.

Menge: Wenn das Fenster aus einem laufenden Verkauf geöffnet wurde, können Sie zusätzlich festlegen, wie viele Stück nach der Artikelerfassung direkt in den aktuellen Bon übernommen werden. Standard ist 1. Diese Angabe ist eine Verkaufsmenge und verändert keinen Lager-/Artikelbestand.

9. DIVERSE – freier Artikel

DIVERSE ist für einen freien Verkauf gedacht, wenn kein fester Artikelstamm verwendet werden soll.

Sie geben ein:

Hinweis zur Preiseingabe:

995 bedeutet 9,95 €.

Nach ÜBERNEHMEN wird die freie Position in den aktuellen Bon gesetzt.

10. WARENRETOUR – freie Warenrückgabe

Die Funktion befindet sich unter:

FUNKTIONEN → RETOUR

Sie ist für eine freie Warenrückgabe gedacht, bei der nicht zwingend ein bestimmter vorhandener Artikel ausgewählt werden muss.

10.1 So führen Sie eine Warenretour durch

  1. Einen Tisch / Vorgang auswählen.
  2. FUNKTIONEN öffnen.
  3. RETOUR antippen.
  4. Menge eingeben.
  5. Retourbetrag positiv eingeben.
  6. Richtigen Mehrwertsteuersatz auswählen.
  7. RETOUR ÜBERNEHMEN drücken.

Beispiel:

Bei Menge 2 wird entsprechend zweimal der negative Einzelbetrag berücksichtigt.

10.2 Mehrwertsteuer bei Warenretour

Wählen Sie den Mehrwertsteuersatz, der zur zurückgegebenen Ware gehört. Typische Werte sind 19 %, 7 % oder 0 %, abhängig von der vorhandenen Kasseneinstellung.

Bei Unsicherheit darf der Bediener den Steuersatz nicht raten. Die korrekte steuerliche Behandlung muss den betrieblichen Vorgaben entsprechen.

10.3 Administrator-/Chef-Bestätigung

Unter Einstellungen → Bediener · Sicherheit gibt es:

Warenretour nur mit Administrator-/Chef-Bestätigung

Ist diese Einstellung AUS:

Ist diese Einstellung AN:

Die Bestätigung ist auch dann erforderlich, wenn der aktuell arbeitende Bediener selbst Administrator/Chef ist. Dadurch ist die Option tatsächlich eine bewusste Freigabe und nicht nur eine Rollenprüfung.

10.4 Protokollierung

Eine Warenretour wird im lokalen Sicherheitsprotokoll mit folgenden Informationen erfasst:

11. Warenkorb

Der Warenkorb zeigt die aktuell erfassten Positionen.

Je nach Artikel und Konfiguration können angezeigt werden:

Zusätze stehen eingerückt direkt unter dem Hauptartikel, damit der Bediener sofort erkennt, wofür ein Aufpreis berechnet wird. Eine markierte Position wird deutlich hervorgehoben. Die Markierung bleibt auch beim automatischen Warenkorb-Refresh erhalten.

Lange Artikelnamen und ZEIT/MIETE-Notizen werden automatisch auf mehrere Zeilen verteilt. Eine horizontale Verschiebung ist dafür nicht mehr nötig; Menge und Preis bleiben rechts sichtbar. Die Zeilenumbrüche betreffen nur die Anzeige, nicht den in BlitzKasse gespeicherten Kommentar.

Vor dem Bezahlen sollte der Warenkorb kontrolliert werden.

12. Position bearbeiten

Eine noch bearbeitbare Position kann ausgewählt und geändert werden. Bereits geschützte oder an die Küche übertragene Positionen können je nach Zustand nicht mehr normal verändert werden. Dann ist ein Storno erforderlich.

13. Storno im aktuellen Vorgang

1× STORNO betrifft genau eine Einheit der markierten Position des noch offenen Vorgangs. Steht im Warenkorb zum Beispiel 8 × Artikel, verbleiben nach einem erfolgreichen 1× STORNO noch 7 × Artikel.

Das ist technisch etwas anderes als das Stornieren eines bereits bezahlten Bons.

Wenn eine Position bereits geschützt ist, wird die vorhandene BlitzKasse-Stornofunktion verwendet. Ein Stornogrund kann erforderlich sein.

Splitten / Teilbon

SPLITTEN wird erst aktiv, wenn im offenen Vorgang mindestens zwei Einheiten vorhanden sind. Das können zwei verschiedene Positionen oder z. B. 8 × desselben Artikels sein.

Im Splitfenster stehen links die noch offenen Einheiten und rechts die Einheiten, die jetzt bezahlt werden sollen. Bei Mehrfachmengen kann mit − / + eine Teilmenge gewählt werden. Angezeigt werden Stückzahl, Einzelpreis und Gesamtpreis. Beispiel: 8 × 22,00 € = 176,00 €; werden 3 Stück übernommen, beträgt der Teilbon 66,00 € und 5 Stück bzw. 110,00 € bleiben im offenen Vorgang.

14. Bereits bezahlten Bon stornieren

Ein vollständig bezahlter Beleg wird unter BELEGE storniert.

Ablauf:

  1. BELEGE öffnen.
  2. Beleg suchen.
  3. Beleg auswählen.
  4. STORNIEREN ausführen.
  5. Stornogrund auswählen oder eingeben.
  6. Aktion bestätigen.
  7. POS IT iveCASH verwendet die dafür vorgesehene Belegfunktion der BlitzKasse.
  8. Anschließend wird die Belegliste neu geladen.

Wichtig: Für einen bezahlten Bon wird nicht die Stornofunktion einer aktuellen Warenkorbposition verwendet.

15. BELEGE

Im Belegfenster können vergangene Bons gesucht und getrennt nach ihrem Status angezeigt werden.

Oben stehen zwei Registerkarten:

Dadurch werden normale Verkäufe und Storno-Belege nicht mehr in derselben Liste vermischt.

Möglichkeiten der Suche:

15.1 Datumsfilter

Zusätzlich stehen Schnellfilter zur Verfügung:

Textsuche und Zeitraum können zusammen verwendet werden. Der Filter gilt jeweils für die aktuell geöffnete Registerkarte.

15.2 Bon anzeigen

ANZEIGEN oder ein Doppelklick öffnet den gewählten Bon.

Der Belegkopf ist tabellarisch aufgebaut:

Unterhalb werden die Bonpositionen mit Menge, Artikel, Preis und MwSt. geladen.

Auf der Registerkarte Stornierte Belege ist die Funktion STORNIEREN deaktiviert, weil der Bon bereits storniert ist.

In der normalen Bonliste kennzeichnet die Spalte Storno einen bereits vollständig stornierten Bon. Kann PositiveCASH die Stornoliste wegen eines API- oder Verbindungsfehlers nicht sicher prüfen, wird STORNIEREN vorsorglich gesperrt und der unbekannte Status angezeigt. Dadurch wird kein unkontrolliertes Doppelstorno ausgelöst.

16. Kunden

Über KUNDE kann ein Kunde dem aktuellen Vorgang zugeordnet werden.

Mögliche Aktionen:

KUNDE ENTFERNEN löscht nicht den Kundenstamm. Es wird nur die Zuordnung zum aktuellen Vorgang entfernt.

17. BlitzCall-Kundenimport

Unter Einstellungen → Blitz-Umgebung kann BlitzCall gesucht und als Kundenquelle verwendet werden, sofern die Funktion bereitgestellt und freigegeben ist.

Beim Import sollen Dubletten vermieden werden. Nach dem Vorgang wird angezeigt, welche Kunden übernommen wurden bzw. bereits vorhanden waren.

18. Bezahlen

Nach Kontrolle des Warenkorbs wird BEZAHLEN geöffnet.

Je nach aktivierten Zahlungsanbietern stehen verschiedene Zahlarten zur Verfügung.

18.1 BAR

Barzahlung schließt den Bon über den BlitzKasse-Kern ab. Je nach Hardware kann die Geldschublade geöffnet werden.

18.2 EC / Karte

EC wird ausschließlich über Netzwerk-ZVT angebunden. COM/RS232 wird für die neue POS-Integration nicht verwendet.

18.3 Weitere Zahlungsanbieter

Weitere Provider können über Einstellungen → Zahlungsanbieter verwaltet werden.

19. Zahlungsanbieter verwalten

Die interne Konfiguration liegt weiterhin in payment-providers.json. Im normalen Betrieb muss diese Datei nicht mit einem Texteditor geöffnet werden.

Unter Einstellungen → Zahlungsanbieter können Anbieter:

werden.

19.1 Netzwerk-ZVT

Für EC kann die vorhandene BlitzKasse-ZVT-Konfiguration verwendet werden. Alternativ können Host und Port in der Provider-Konfiguration hinterlegt werden.

19.2 HTTP / JSON

Ein externer Dienst kann Endpoint, Methode, Timeout und weitere technische Felder besitzen. Ein Konfigurationstest darf keine echte Zahlung auslösen.

19.3 Manuell

Eine manuelle Zahlungsart kennzeichnet eine extern durchgeführte Zahlung ohne automatischen technischen Zahlungsvorgang.

20. FUNKTIONEN-Menü

Das Menü enthält zentrale Sonderfunktionen. Je nach Berechtigung können einzelne Funktionen gesperrt sein.

Aktuell gehören dazu unter anderem:

21. Geldeinlage und Geldausgabe

Diese Funktionen verändern den dokumentierten Kassenbestand ohne normalen Warenverkauf.

Beispiele:

Je nach Benutzerrechten sind diese Schaltflächen nur für Administrator bzw. cash-/office-berechtigte Benutzer aktiv.

22. X-Abschlag

Ein X-Abschlag ist eine Zwischeninformation und schließt den Geschäftstag nicht endgültig ab. Die genaue Auswertung stammt aus der vorhandenen BlitzKasse-Funktion.

23. Z-Abschlag

Der Z-Abschlag schließt den entsprechenden Abrechnungszeitraum gemäß BlitzKasse-Funktion ab.

23.1 Automatischer Z-Abschlag

Unter Einstellungen → Z-Abschlag kann aktiviert werden:

Z-Abschlag automatisch durchführen

Dazu wird eine Uhrzeit im Format HH:mm eingetragen, zum Beispiel 23:59.

Ein laufender Verkauf wird nicht unterbrochen. Der automatische Z-Abschlag wird später nachgeholt.

Für die Ausführung wird eine angemeldete Administrator-/Office-berechtigte Sitzung benötigt.

24. Dashboard / Chef-Informationen

Das Dashboard bezieht sich auf den Zeitraum seit dem letzten von POS IT iveCASH registrierten Z-Abschlag.

Beispiele:

Warnschwellen dienen der Information. Sie ersetzen keine manuelle Prüfung.

25. Drucker

Unter Einstellungen → Lokale Drucker / Hardware werden Drucker für verschiedene Aufgaben gewählt.

Typische Zuordnungen:

25.1 Lokale Drucker

Lokale Drucker sind Drucker, die auf dem Windows-PC des aktuellen Terminals installiert sind. Dazu können auch USB-Drucker gehören.

25.2 Port 8005 / Serverdrucker

http://<Server>:8005/printers liefert die Windows-Drucker des Computers, auf dem der betreffende Server läuft.

Das ist ausdrücklich nicht automatisch die Druckerliste des aktuellen POS-Terminals.

25.3 Kein Remote-Print-Endpoint auf 8005

Zurzeit existiert auf Port 8005 kein allgemeiner /print-Endpoint. Die Liste /printers bedeutet deshalb noch nicht, dass POS IT iveCASH beliebige Dokumente über diesen Port auf einem entfernten USB-Drucker drucken kann.

26. Bondruckerstatus

Wenn die Hardware echten Status unterstützt, kann POS IT iveCASH erkennen:

Wenn die Hardware keinen Status liefert, wird kein Zustand erfunden.

27. Bonrollen-Reminder

Zusätzlich zur Hardwareerkennung kann ein zählerbasierter Reminder verwendet werden. Erkennt ein unterstützter Drucker wieder Papier OK, kann dies als neue Rolle behandelt werden.

28. Geldschublade

Unterstützte ESC/POS-Geldschubladen können auf OPEN/CLOSED überwacht werden.

Optional:

Bizerba-Inverslogik ist nicht Bestandteil dieser Implementierung.

29. Kundendisplay

Das Kundendisplay ist ein lizenzpflichtiges Zusatzmodul.

29.1 Voraussetzungen

Wenn Windows nur einen Monitor erkennt, lässt POS IT iveCASH das Kundendisplay nicht aktivieren. Das verhindert, dass das Kundendisplay versehentlich den eigentlichen Kassenbildschirm überdeckt.

Hinweistext:

Bitte schließen Sie einen zweiten Monitor an.

29.2 Zweiter Monitor wird im Betrieb entfernt

Wird der zweite Bildschirm getrennt, schließt POS IT iveCASH das Kundendisplay und verhindert, dass es auf den Hauptbildschirm springt.

29.3 Inhalt

Das Kundendisplay kann anzeigen:

Zusätze werden wie an der Kasse unter dem Hauptartikel angezeigt. Damit kann der Kunde nachvollziehen, welche Zusatzleistung oder Zutat den Preis verändert hat.

Werbung liegt unter:

Dokumente\WerbungBLKASS

30. ZEIT / MIETE

ZEIT / MIETE ist ab FIX15 ein Ressourcen- und Miettimer für zeitabhängige Leistungen und Sport-/Freizeitobjekte.

Typische Beispiele:

30.1 Grundprinzip

Jede Ressource verwendet weiterhin einen normalen BlitzKasse-Artikel. Der Artikel liefert Preis, Steuer und Warengruppe. PositiveCASH speichert zusätzlich:

Ein Mietartikel sollte eine eindeutig belegbare Ressource darstellen. Für mehrere Billardtische daher z. B. getrennte Artikel/Ressourcen Billardtisch 1, Billardtisch 2 usw.

30.2 Miete starten

  1. Im Verkauf die Warengruppe ZEIT / MIETE öffnen.
  2. Gewünschte Ressource wählen.
  3. Dauer auswählen, z. B. 30, 45, 60 oder 90 Minuten.
  4. Mit STARTEN bestätigen.

Der Timer startet sofort. Im Warenkorb werden gebuchte Zeit, geplantes Ende und Restzeit angezeigt.

30.3 Mietübersicht

In ZEIT / MIETE gibt es die Kachel MIETÜBERSICHT.

Die Übersicht zeigt alle laufenden Ressourcen mit:

Eine belegte Ressource kann nicht gleichzeitig auf einem zweiten Vorgang gestartet werden.

30.4 Vorwarnung und Zeitablauf

In den Einstellungen kann pro Ressource eine Vorwarnzeit definiert werden, standardmäßig 5 Minuten.

Bei Ablauf erscheint eine deutliche Bedienerabfrage, z. B.:

Billardtisch 1 · Tisch 45 · Zeit abgelaufen

Mögliche Aktionen:

Bei VERLÄNGERN wird die gebuchte Zeit erhöht und ein neues geplantes Ende berechnet.

Bei BEENDEN wird die Zeitposition als normale Position auf den zugehörigen Vorgang übernommen.

Wird SPÄTER gewählt oder das Fenster geschlossen, erinnert PositiveCASH nach einer Wartezeit erneut.

30.5 Abrechnung

Mögliche Tarife:

Die gebuchte Dauer ist die Mindestabrechnungsdauer. Optional kann eingestellt werden, dass nach Ablauf ohne Bedienerentscheidung automatisch weiterberechnet wird.

SALDO beendet einen laufenden Timer nicht automatisch. Eine erfolgreiche Zahlung des Vorgangs finalisiert die zugehörigen laufenden Miettimer.

30.6 Verlauf / Nachvollziehbarkeit

Start, Verlängerung, Vorwarnung, Ablauf und Ende werden lokal protokolliert. Die aktive Datei und der Verlauf liegen im lokalen PositiveCASH-Anwendungsdatenbereich.

30.7 Spätere Relaissteuerung

Die Softwarearchitektur enthält ab FIX15 bereits einen Hardware-Abstraktionspunkt und Felder für eine spätere Zuordnung.

Geplant für das Waveshare 8-CH PoE Ethernet Relay Module:

In FIX15 findet noch kein Modbus-/Relaiszugriff statt.

31. Scanner und GS1 DataMatrix

POS IT iveCASH kann Scannerzeichenfolgen global im Hauptfenster erkennen.

Bei GS1 DataMatrix sind unter anderem vorgesehen:

Ein MHD (AI 15) führt nicht automatisch zu einer Verkaufssperre. Ein abgelaufenes Verbrauchsdatum (AI 17) kann dagegen sicherheitsrelevant sein.

32. Blitz-Umgebung

Blitz-Programme können über blitz-family/1 im lokalen Netzwerk gefunden werden.

Standard:

Unter Einstellungen → Blitz-Umgebung sind typischerweise Funktionen vorgesehen wie:

Bei mehreren gefundenen Systemen muss der Benutzer auswählen.

33. Terminalbezeichnung und DeviceID

Jede POS-Installation besitzt zwei unterschiedliche Werte.

33.1 Terminalbezeichnung

Ein lesbarer Name, zum Beispiel:

33.2 DeviceID

Eine stabile technische ID des Terminals. Sie identifiziert die Installation, nicht:

Die Werte werden lokal gespeichert in:

Dokumente\BlitzKasse\terminal.json

Die gleiche DeviceID wird beim Bon in Order, OrderProducts und OrderPrecursors verwendet.

34. Lizenzierung

Aktuell bekannte Modulzuordnungen:

Interne Software-IDs werden dem normalen Anwender nicht als technische DIMA-/BLGEN-Begriffe präsentiert.

Unter Einstellungen → Lizenz kann der Aktivierungsstand geprüft werden.

34.1 Was bedeutet „Nicht aktiviert“?

Die Funktion ist technisch vorhanden, darf aber ohne gültige Freischaltung nicht produktiv verwendet werden.

34.2 Nach Neustart

Eine gültige lokale Aktivierung soll erhalten bleiben. Ein normaler Neustart, eine neue IP-Adresse oder ein temporär nicht erreichbarer Lizenzserver dürfen nicht unnötig eine bereits gültige Installation zerstören.

35. Einstellungen

Einstellungen sind geschützt und nur für Administrator vorgesehen.

Wichtige Bereiche:

36. Schriftgrößen und Startdarstellung

Schriftgrößen für Warenkorb, Artikel und Bereiche werden lokal pro Terminal gespeichert.

Beim Programmstart wartet die Oberfläche mit dem ersten sichtbaren Frame, bis die gespeicherten Layoutwerte angewendet sind. Dadurch soll verhindert werden, dass die Schrift zuerst sehr groß erscheint und anschließend sichtbar „springt“.

37. Darstellung und Meldungen

POS IT iveCASH verwendet eigene Dialoge im Stil der Anwendung. Technische Windows-MessageBoxen sollen schrittweise durch einheitliche Dialoge ersetzt werden.

Eine Meldung soll immer verständlich erklären:

  1. Was ist passiert?
  2. Was kann der Benutzer tun?
  3. Ist die Aktion abgebrochen oder gespeichert worden?

38. Programm beenden

BEENDEN verwendet einen eigenen PositiveCASH-Bestätigungsdialog. Danach ist eine Bedienerfreigabe erforderlich.

Freigeben kann entweder der aktuell angemeldete Bediener mit seiner PIN oder ein in BlitzKasse berechtigter Administrator/Chef. Dadurch kann eine Aufsicht das Programm schließen, ohne vorher den aktiven Kassierer wechseln zu müssen.

Eine ungültige PIN verändert die Sitzung nicht. Der erfolgreiche Vorgang wird lokal protokolliert.

39. Typische Probleme und Lösungen

Problem: Kasse startet lange

Mögliche Ursache: NetOrder startet Datenbank und Listener. Auf älterer Hardware kann das dauern.

Lösung:

Problem: Port 8005 antwortet, aber POS startet nicht

Dann kann der Serverteil bereits laufen, während BlitzKasse auf Port 8001 oder die Datenbank noch nicht bereit ist.

Problem: Datenbank antwortet fehlerhaft

Wenn der Kern erreichbar ist, kann die vorhandene Reparaturfunktion verwendet werden. Danach NetOrder neu starten.

Problem: Artikel wird nicht gefunden

Problem: Im MwSt.-Feld steht ein technischer Klassenname

Das ist kein Bedienfehler, sondern ein UI-Fehler. In der aktuellen Version müssen lesbare Steuersätze wie 19 % erscheinen.

Problem: Kundendisplay lässt sich nicht aktivieren

Windows muss mindestens zwei Bildschirme erkennen und das Modul muss lizenziert sein.

Problem: Drucker steht in /printers, druckt aber nicht vom POS

Die /printers-Liste gehört zum Servercomputer. Sie ist kein allgemeiner Remote-Druckdienst.

Problem: Warenretour wird nicht freigegeben

Wenn die Sicherheitsoption aktiv ist, muss das eingegebene Passwort zu Administrator oder einer leitungsberechtigten Person gehören.

40. Was der normale Bediener nicht tun sollte

Bei technischen Problemen sollte zuerst die Diagnose verwendet werden.

41. Datenschutz und lokale Protokolle

Sicherheitsrelevante Ereignisse können lokal protokolliert werden, zum Beispiel:

Diese Protokolle dienen der Nachvollziehbarkeit im Betrieb.

42. PROJECT POINT – warum gibt es diese Datei?

Im Projektordner liegt PROJECT_POINT.md.

Diese Datei ist kein Bedienermenü, sondern ein Entwicklungs-Checkpoint. Dort wird festgehalten:

Vor jeder neuen Entwicklungsrunde soll der PROJECT POINT gelesen und nach der Änderung aktualisiert werden.

43. Hilfe wird mit jeder Build erweitert

Ab dieser Version gehört zur Release-Regel:

Das Ziel ist, dass ein durchschnittlicher Kassennutzer mit dieser Hilfe die wichtigsten täglichen Aufgaben selbst nachvollziehen kann.

Einheitliche Passwort- und Freigabefenster

Wenn POS IT iveCASH für eine sicherheitsrelevante Aktion ein Passwort verlangt, erscheint ein eigenes Freigabefenster im gleichen Design wie die Kasse. Das gilt zum Beispiel für Warenretouren mit Administrator-/Chef-Bestätigung und geschützte Einstellungen. Die Schaltflächen heißen bewusst ABBRECHEN und BESTÄTIGEN, damit klar ist, welche Aktion ausgeführt wird. Ein separates Windows-Standardfenster soll dabei nicht verwendet werden.

Offene Tische

Unter FUNKTIONEN → OFFENE TISCHE sehen Sie alle für Sie zugänglichen Tische/Vorgänge, auf denen noch Bestellungen offen sind. Die Übersicht zeigt Bereich, Tisch, Bediener, Artikelanzahl und aktuellen Betrag. Bei aktiver ZEIT / MIETE wird dies ebenfalls angezeigt. Tippen Sie auf einen Tisch, um ihn direkt zu öffnen. Die normalen Bedienerrechte für fremde Tische gelten weiterhin.

Positionsstorno bei bereits gedruckten Artikeln

Markieren Sie die Position im Warenkorb und wählen Sie 1× STORNO. Wurde die Position bereits gedruckt bzw. per Saldo weitergegeben, zeigt POS IT iveCASH die in BlitzKasse gepflegten Storno-Gründe. Wählen Sie den zutreffenden Grund und bestätigen Sie. Die Stornierung wird zusammen mit diesem Grund an BlitzKasse übergeben. Ohne Auswahl eines Grundes wird die gedruckte Position nicht storniert.

FIX19 – Hinweise für den Testbetrieb

Vorgang wechseln

Wenn Sie VORGANG wählen, verlässt PositiveCASH den aktuell angezeigten Tisch lokal und zeigt die Tisch-/Bereichsauswahl. Die offene Bestellung bleibt in BlitzKasse gespeichert. Solange kein neuer Tisch gewählt wurde, sind die Warengruppen nicht bedienbar.

Mehrfachmenge einzeln stornieren

Bei einer Zeile wie 8 × Artikel entfernt 1× STORNO genau eine Einheit. PositiveCASH lässt BlitzKasse die aggregierte Menge zuerst in Einzelpositionen auflösen und storniert anschließend eine Einheit. Bereits gebuchte Positionen verlangen weiterhin einen Stornogrund.

Geldlade öffnen

FUNKTIONEN → GELDLADE ÖFFNEN verwendet zuerst die in BlitzKasse vorhandene Geräte-/Druckerkonfiguration. Wenn der Bon die Lade öffnet, soll damit auch diese Funktion denselben Weg verwenden.

Beleganzeige

Belegtabellen und die Positionsliste im Bon-Viewer sind bewusst kontrastreich gestaltet. Mengen stehen kompakt, Artikel links und Geldbeträge rechts.

FIX20 – UI/Logik Final Pass

Bon-Viewer

Der Kopf eines Bons ist kompakt aufgebaut: Stammdaten stehen links, Summe/Gegeben/Rückgeld/Trinkgeld rechts. Dadurch bleibt deutlich mehr Platz für die Positionsliste. Preise und Steuerwerte sind rechts ausgerichtet.

Kalender und Datumsfelder

Datumsfelder in Belege und Kundenkarte verwenden kontrastreiche Kalenderdarstellungen für Hell- und Dunkelmodus. Monat, Wochentage, Tageszahlen und Navigation sollen jederzeit lesbar sein.

Artikel anlegen mit Menge

Beim schnellen Anlegen eines unbekannten Artikels kann eine Menge zwischen 1 und 9999 angegeben werden. Nach erfolgreicher Anlage und Rücklesung aus BlitzKasse wird diese Menge in den aktuell ausgewählten Bon übernommen. Ohne aktiven Tisch/Vorgang wird nur der Artikelstamm angelegt.

Warengruppen nur bei aktivem Vorgang

Ohne ausgewählten Tisch/Vorgang sind Warengruppen und Artikelverkauf gesperrt. Die Schaltfläche VORGANG zeigt nur den tatsächlich aktuellen Bereich/Tisch. Beim Verlassen des Vorgangs werden alte Kontextwerte verworfen.

1× STORNO bei Mehrfachmenge

Bei 2 ×, 8 × usw. darf 1× STORNO nur eine Einheit betreffen. PositiveCASH lässt BlitzKasse die Mengenposition zunächst serverseitig in Einzelpositionen aufteilen und storniert anschließend eine vom Server gelieferte Einzelposition. Schlägt die Aufteilung fehl, wird kein Restbestand clientseitig neu geschrieben; der Bon bleibt unverändert. Im Testbetrieb muss dieser Ablauf insbesondere nach SALDO und bei Composite-/Zutatenpositionen geprüft werden.

Nächste Schritte

Nach FIX20 folgen getrennt die Mehrgeräte-Relayverwaltung, Tischreservierungen und der M&S EAN-Cloud-Gateway. Ein letzter Design-/Branding-Durchgang einschließlich PositiveCASH-Logo erfolgt nach diesen Funktionsphasen.

44. RELEASE CANDIDATE – Testausgabe 12.09.2026

Diese Ausgabe ist für den erweiterten internen Praxistest vorgesehen. Sie enthält die bis zum 12.09.2026 zusammengeführten Funktionen aus Verkauf, Belege, Zeit/Miete, Relaissteuerung, Tarifplänen, EAN CLOUD und Tischreservierung.

Für Tester gilt:

44.1 Empfohlene Testreihenfolge

  1. Anmeldung und Benutzerwechsel.
  2. Tisch/Vorgang wählen.
  3. Verkauf mit Einzelmenge.
  4. Verkauf mit Mehrfachmenge.
  5. Saldo und anschließend 1× Storno.
  6. Splitten mit Teilmengen.
  7. Bar- und EC-Zahlung.
  8. Belege/Nachdruck/Storno.
  9. Kunde anlegen und übernehmen.
  10. EAN CLOUD und unbekannten Artikel anlegen.
  11. Zeit/Miete ohne Relais.
  12. Zeit/Miete mit Relais.
  13. Verlängerung und automatisches Abschalten.
  14. Tarifwechsel über eine Zeitgrenze.
  15. Feiertags-/Wochenendtarif.
  16. Tischreservierung anlegen, ändern, verschieben und löschen.

45. EAN CLOUD – vollständiger Ablauf

EAN CLOUD ist ein optionales Online-Nachschlagewerk für unbekannte Barcodes. Die lokale BlitzKasse bleibt immer die erste Datenquelle.

Ablauf:

  1. Barcode/GTIN scannen oder über PLU / GTIN eingeben.
  2. POS IT iveCASH sucht den Artikel zuerst in BlitzKasse.
  3. Wird ein lokaler Artikel gefunden, wird keine Online-Suche ausgeführt.
  4. Wird kein lokaler Artikel gefunden und EAN CLOUD ist freigeschaltet, wird der Blitz EAN Gateway aufgerufen.
  5. Der Gateway prüft zuerst den eigenen Cache.
  6. Ist der Artikel dort noch nicht vorhanden, werden konfigurierte externe Datenquellen abgefragt.
  7. Ein Treffer wird in der EAN-CLOUD-PRODUKTSUCHE angezeigt.
  8. Der Benutzer kann den gefundenen Datensatz übernehmen oder den Artikel manuell anlegen.

45.1 Warum gibt es einen eigenen Gateway?

PositiveCASH greift nicht direkt mit fremden API-Schlüsseln auf öffentliche Produktdatenbanken zu. Der Client spricht ausschließlich mit dem Blitz EAN Gateway.

Vorteile:

45.2 Anzeige eines gefundenen Produkts

Je nach Datenquelle können angezeigt werden:

Nicht jede Datenquelle liefert jedes Feld. Ein leerer Wert bedeutet nicht automatisch einen Fehler.

Der Name in der Trefferliste und in der Artikelerfassung wird aus den vorhandenen Bestandteilen Artikelname – Marke – Packungsgröße zusammengesetzt und nicht absichtlich gekürzt. Lange Texte werden umgebrochen.

Ein vorhandenes HTTPS-Produktbild wird als Vorschau geladen. Ist das Fremdbild nicht erreichbar oder kein unterstütztes Bild, bleibt die Produktauswahl trotzdem nutzbar und PositiveCASH zeigt einen Platzhalter.

45.3 Artikel aus EAN CLOUD anlegen

Im Fenster ARTIKEL ANLEGEN sind EAN/Barcode und PLU getrennte Felder.

GTIN / EAN / Barcode : enthält den gescannten Herstellerbarcode.

PLU : enthält die interne Artikelnummer der BlitzKasse.

Bei einem ausreichend langen numerischen EAN erzeugt PositiveCASH einen PLU-Vorschlag:

Beispiel:

4008617405870

→ erste zwei Stellen: 40 verwerfen
→ nächste fünf Stellen: 08617
→ PLU-Vorschlag: 08617

Der Vorschlag ist nicht gesperrt. Der Benutzer kann ihn vor dem Speichern vollständig ändern.

Produktbild übernehmen

Das Bild wird unabhängig von der Speicherung zur Kontrolle angezeigt. Der Schalter Produktbild in BlitzKasse speichern ist beim Öffnen ausgeschaltet. Wird er aktiviert, speichert PositiveCASH zuerst den Artikel, liest dessen echte Produkt-ID aus BlitzKasse zurück und überträgt erst danach das Bild. Schlägt nur die Bildübertragung fehl, bleibt der bereits angelegte Artikel erhalten und es erscheint eine klare Warnung.

45.4 Wichtig: EAN ist nicht PLU

EAN/Barcode und PLU dürfen nicht verwechselt werden.

Richtig:

Der Barcode wird in BlitzKasse als Barcode gespeichert. Die PLU wird separat gespeichert.

Vor dem Erstellen eines neuen Artikels prüft PositiveCASH zuerst:

  1. Barcode/EAN bereits vorhanden?
  2. Wenn nicht: PLU bereits vorhanden?

Ist ein Artikel bereits vorhanden, wird der bestehende Datensatz benutzt. Dadurch sollen doppelte Artikel vermieden werden.

45.5 Artikel wurde gespeichert, erscheint aber nicht sofort

BlitzKasse kann den Artikelstamm und den Barcode-Index nach dem Speichern leicht zeitversetzt aktualisieren.

PositiveCASH wiederholt deshalb die Rücklesung über Barcode und PLU. Während dieser kurzen Zeit darf nicht erneut derselbe Artikel angelegt werden.

Wichtig für den Tester:

46. ZEIT / MIETE – Grundprinzip

ZEIT / MIETE dient zur Abrechnung zeitabhängiger Leistungen und Geräte, z. B.:

Eine Zeit/Miete-Session besitzt mindestens:

46.1 Vorwarnung vor Ende

Die Vorwarnung erscheint vor dem tatsächlichen Ende der bezahlten Zeit.

Beispiel:

Während der Vorwarnung bleibt das Relais eingeschaltet. Der Bediener kann verlängern oder zunächst nichts unternehmen.

46.2 Tatsächliches Ende und Relais

Wird die bezahlte Endzeit erreicht, darf das angeschlossene Gerät nicht kostenlos weiterlaufen.

Daher gilt:

  1. Endzeit erreicht.
  2. Relais wird automatisch AUS geschaltet.
  3. Die Session erhält den Zustand ABGELAUFEN.
  4. Der Bediener kann danach verlängern oder beenden.
  5. Bei VERLÄNGERN wird eine neue Endzeit berechnet und das Relais wieder EIN geschaltet.

Das Ausschalten darf nicht davon abhängen, ob ein Bediener den Hinweis bereits bestätigt hat.

47. Relaisgeräte

Unter:

EINSTELLUNGEN → ZEIT / MIETE → RELAIS-GERÄTE

werden Relaisgeräte zentral verwaltet.

Es können mehrere Geräte hinterlegt werden. Ein Mietobjekt speichert nicht selbst eine IP-Adresse, sondern eine Zuordnung aus:

Beispiel:

Billard 1 → Relais Keller → CH1

Billard 2 → Relais Keller → CH2

Dart 1 → Relais Gastraum → CH1

47.1 Waveshare 8CH / Modbus TCP

Für das getestete Waveshare-Gerät wird Modbus TCP verwendet.

Typische Konfiguration:

Vor der Zuordnung zu einem Mietartikel:

  1. VERBINDUNG TESTEN
  2. freien Kanal auswählen
  3. EIN
  4. physische Reaktion prüfen
  5. AUS
  6. physische Reaktion prüfen

Erst danach den Kanal produktiv einem Mietobjekt zuweisen.

47.2 Verhalten bei Netzwerkfehler

Ein Relaisfehler darf die Kasse nicht zum Absturz bringen.

Wenn das Gerät beim Ausschalten nicht erreichbar ist:

48. Tarifpläne / Zeitartikel

Ein Zeitartikel kann statt eines einzigen festen Stundenpreises einen Tarifplan verwenden.

Ein Tarifplan kann bis zu vier Zeitfenster pro Profil enthalten.

Profile:

Beispiel Werktag:

48.1 Minutengenaue Aufteilung

Eine Session wird nicht einfach mit dem Preis beim Start oder beim Ende berechnet.

Beispiel:

Berechnung:

Die Abrechnung speichert die tatsächlich verwendeten Segmente.

48.2 Tarif-Snapshot

Alte Belege dürfen sich nicht ändern, wenn später ein Tarif angepasst wird.

Deshalb wird beim Abschluss gespeichert, welche Tarifsegmente tatsächlich verwendet wurden.

Beispiel:

Ändert der Administrator morgen den Abendtarif auf 16 €/Std., bleibt der alte Beleg weiterhin mit 14 €/Std. nachvollziehbar.

49. Feiertage

Feiertage können automatisch geladen und lokal zwischengespeichert werden.

Der Standort benötigt das richtige Bundesland, weil Feiertage in Deutschland regional unterschiedlich sein können.

Beispiel:

Die geladenen Feiertage werden lokal gespeichert. Fällt das Internet aus, kann die Kasse mit dem vorhandenen Cache weiterarbeiten.

49.1 Feiertagstarif

Für Feiertage kann ein eigenes Zeitprofil definiert werden.

Beispiel:

49.2 Sondertage

Nicht jeder betriebliche Sondertag ist ein gesetzlicher Feiertag.

Beispiele:

Solche Tage können später zusätzlich als manuelle Sondertage gepflegt werden. Sie dürfen einen normalen Werktagstarif übersteuern.

50. Tischreservierungen

POS IT iveCASH verwendet für Tischreservierungen die Reservierungsfunktionen von BlitzKasse.

Öffnen:

FUNKTIONEN → RESERVIERUNGEN

Dort können Reservierungen:

werden.

50.1 Neue Reservierung

  1. FUNKTIONEN → RESERVIERUNGEN
  2. NEUE RESERVIERUNG
  3. Datum auswählen.
  4. Uhrzeit im Format HH:mm eingeben.
  5. FREIE TISCHE LADEN.
  6. Tisch auswählen.
  7. Name/Gast eingeben.
  8. optional Telefon eingeben.
  9. optional Personenzahl eingeben.
  10. optional Kommentar/Wünsche eingeben.
  11. SPEICHERN.

Die Reservierung wird direkt in BlitzKasse gespeichert.

50.2 Freie Tische

Die Liste freier Tische wird für den exakten Datum-/Uhrzeit-Slot geladen.

Wichtig:

Die aktuelle Reservierungs-API v1 prüft exakte Slots. Eine vollständige Überlappungsprüfung von Zeitintervallen/Dauer ist in dieser API-Version nicht enthalten.

Beispiel:

Im Betrieb muss deshalb das in BlitzKasse Office definierte Reservierungsintervall sinnvoll gewählt und mit der Arbeitsweise des Betriebs abgestimmt werden.

50.3 Parallelzugriff / SLOT_BUSY

Auch wenn ein Tisch vor wenigen Sekunden als frei angezeigt wurde, kann ihn in der Zwischenzeit BlitzCall oder eine andere Kasse reserviert haben.

Beim Speichern prüft BlitzKasse den Slot erneut.

Wenn der Server SLOT_BUSY meldet:

  1. Reservierung wird nicht überschrieben.
  2. PositiveCASH zeigt einen Konflikthinweis.
  3. Freie Tische neu laden.
  4. anderen Tisch oder andere Uhrzeit auswählen.

50.4 Reservierung bearbeiten

Reservierung markieren → BEARBEITEN.

Änderbar sind:

Beim Verschieben auf einen anderen Tisch wird derselbe Reservierungsvorgang über die Reservation-ID aktualisiert.

50.5 Reservierung löschen

Reservierung markieren → LÖSCHEN.

Vor dem Löschen erscheint eine Bestätigung.

Die Reservation-ID ist die bevorzugte eindeutige Kennung. Bei älteren BlitzKasse-Daten kann die Serverlogik zusätzlich auf Tisch + Datum + Uhrzeit zurückfallen.

50.6 Reservierung im Tischplan

Jede Tischkachel hat oben rechts einen eigenen Reservierungswinkel:

Der übrige Bereich der Tischkachel öffnet wie bisher den normalen Verkaufsvorgang. Reservierung und Bestellung haben damit getrennte Klickflächen.

Ein reservierter Tisch ist nicht automatisch identisch mit einem aktuell geöffneten Verkaufsvorgang. Ein Tisch kann also gleichzeitig eine laufende Bestellung und eine spätere Reservierung besitzen.

51. Belege für ZEIT / MIETE

Zeit/Miete-Informationen werden nicht nur während der laufenden Session angezeigt.

Im Beleg sollen Mietinformationen nachvollziehbar bleiben:

Ein späterer Nachdruck soll nicht aus einem inzwischen geänderten Tarif neu berechnet werden.

52. Splitten – wichtige Kontrolle im Test

Bei einer aggregierten Position:

9 × Artikel à 29,00 €

muss das Splitten z. B. so funktionieren:

Im Zahlungsfenster muss der Teilbon 145,00 € zeigen und darf nicht den ursprünglichen Zeilen-Gesamtpreis noch einmal mit der Teilmenge multiplizieren.

Zur Kontrolle zeigt das Zahlungsfenster zusätzlich eine kompakte Zusammenfassung wie:

Teilbon: 5 Stk. · 1 Position · 145,00 €

und ggf.:

Rest am Tisch: 4 Stk. · 116,00 €

53. Fehlerdiagnose für Tester

53.1 HTTP-Fehler

Wenn ein Fenster HTTP 400, 404, 409 oder 500 meldet:

Bei Reservierungen bedeutet 409 normalerweise keinen Programmfehler, sondern einen Fachkonflikt: der Slot wurde bereits reserviert.

53.2 EAN CLOUD meldet HTTP 500

Prüfen:

  1. Internetzugang vorhanden?
  2. EAN-Gateway erreichbar?
  3. tritt der Fehler bei jedem EAN oder nur einem Produkt auf?
  4. Gateway-Provider-Fehler serverseitig prüfen.

Ein einzelner nicht gefundener Artikel ist kein HTTP-Fehler. In diesem Fall erscheint lediglich:

Online-Suche abgeschlossen. Kein passender Artikel gefunden.

53.3 Kein Benutzer angemeldet

Die Verkaufsoberfläche darf keine Aktion ausführen, die einen aktiven Bediener erfordert, wenn keine Session vorhanden ist.

Nach Abmeldung:

Ein Klick auf einen Bereich/Tisch darf nicht zu einem globalen Programmabsturz führen.

54. Was in dieser Testausgabe besonders beobachtet werden soll

Bitte besonders melden:

55. Grenzen dieser Release-Candidate-Ausgabe

Diese Ausgabe ist für den internen Test vorgesehen.

Noch nicht als endgültige Produktfreigabe zu verstehen sind insbesondere:

Die fachliche Kernfunktion soll jetzt durch reale Bediener im Alltag getestet werden.


31. Belege – Zahlungsarten, Storno und Kennzahlen

Das Fenster BELEGE bleibt während der Arbeit im Vordergrund. Die Windows-Titelleiste ist entfernt; geschlossen wird ausschließlich über SCHLIESSEN.

31.1 Zeitraum

Die Schnellfilter HEUTE, GESTERN, 7 TAGE, MONAT und ALLE sowie Von/Bis begrenzen die angezeigten Belege.

31.2 Zahlarten

Unterhalb der Zeitfilter werden die in den geladenen Belegen tatsächlich vorhandenen Zahlungsarten dynamisch als Register angezeigt. Neben Alle Zahlarten können dadurch z. B. Cash, EC CARD, PAYPAL, Aufrechnung oder weitere von BlitzKasse gelieferte Zahlungsarten erscheinen. Es gibt keine fest codierte Liste.

31.3 Kennzahlen

Für den aktuell gefilterten Zeitraum zeigt PositiveCASH:

Der Benutzer Administrator sieht diese Kennzahlen immer. Für normale Bediener kann unter Einstellungen → Bediener · Sicherheit → Belege-Statistik für normale Bediener anzeigen festgelegt werden, ob die Kennzahlen sichtbar sind. Diese Einstellung schränkt keine Belegfunktionen ein; sie blendet ausschließlich die drei Kennzahlen aus.

31.4 Storno-Spalte

In der normalen Bonliste zeigt die Spalte Storno eine Markierung, wenn zu diesem Bon bereits ein vollständiger Stornobeleg existiert. Der ursprüngliche Bon bleibt dadurch weiterhin auffindbar.

Wird versucht, einen bereits vollständig stornierten Bon erneut zu stornieren, zeigt PositiveCASH einen eindeutigen eigenen Hinweis und sendet kein zweites Storno.

Die Zuordnung verwendet zuerst die Zahlungsauftragsnummer, danach Bonnummer und interne ID. Kann der aktuelle Storno-Status nicht geladen werden, bleibt die Storno-Schaltfläche aus Sicherheitsgründen deaktiviert und der Statusbereich nennt den Fehler.

31.5 Bewirtungsbeleg

BEWIRTUNGSBELEG verwendet den dafür vorgesehenen BlitzKasse-Endpunkt für den Business-/Bewirtungsbeleg. Ein normaler Bon-Nachdruck wird nicht mehr als Ersatz verwendet.

32. A4-Rechnung

Buildhinweis 23.8.2: Der A4-Druck nach erfolgreicher Zahlung verwendet für vorhandene und leere Positionslisten jetzt denselben Schnittstellentyp. Die Bedienung bleibt unverändert.

Buildhinweis 23.8.1: Der technische Fehler im eingebetteten Standard-HTML-Template, durch den sich HOTFIX 23.8 nicht kompilieren ließ, ist korrigiert. Bedienung und Darstellung der A4-Rechnung bleiben unverändert.

Die A4-Rechnung ist eine andere Darstellung desselben Geschäftsvorgangs. Es wird kein zweiter Nummernkreis erzeugt. Überschrift:

Rechnung zu Bon Nr. XXXX

Die Daten werden aus dem bestehenden Bon, den Bonpositionen, den Firmendaten und – falls zugeordnet – dem Kundenstamm von BlitzKasse zusammengesetzt.

Enthalten sind nach Verfügbarkeit:

Unter Einstellungen → Drucker → A4-Drucker auswählen wird ein eigener Windows-Drucker für A4-Rechnungen gewählt.

32.1 A4 aus Belege

Beleg auswählen → A4 DRUCKEN. Die Rechnung wird direkt auf den konfigurierten A4-Drucker gesendet.

32.2 A4 direkt beim Bezahlen

Im Fenster BEZAHLEN kann A4 Rechnung aktiviert werden. Nach erfolgreicher Zahlung wird der gespeicherte Bon zurückgelesen und die A4-Rechnung automatisch auf dem A4-Drucker ausgegeben. Ein Fehler beim A4-Druck ändert den bereits abgeschlossenen Zahlungsvorgang nicht.

32.3 HTML-Vorlage

PositiveCASH legt eine editierbare HTML-Vorlage unter

Dokumente\POS IT iveCASH\Templates\A4\rechnung.html

an und erzeugt zu gedruckten Rechnungen zusätzlich eine gerenderte HTML-Fassung im Unterordner generated. Die Vorlage enthält Platzhalter für Firma, Kunde, Bon, Positionen, Steuerzusammenfassung, Bankdaten und TSE-Block.

33. Bezahlen – Vollbildmodus

Das Fenster BEZAHLEN wird bei jeder Bildschirmauflösung im maximierten Vollbildlayout ohne Windows-Titelleiste geöffnet. Es gibt keine Windows-Schaltflächen zum Minimieren, Maximieren oder Schließen. Zum Verlassen dient die vorhandene Schaltfläche ABBRECHEN.

34. EAN CLOUD – persistente Artikelanlage

Ein aus EAN CLOUD übernommener unbekannter Artikel wird erst dann als erfolgreich angelegt behandelt, wenn BlitzKasse ihn in den Produktstamm übernommen hat und er über Barcode/PLU wieder gelesen werden kann.

Die Anlage verwendet den Produkt-CRUD-Pfad mit ProductId = 0. Nach erfolgreicher Anlage wird der Produktstamm neu geladen und die aktuell sichtbare Warengruppe neu gerendert. Erst danach wird die gewählte Menge in den aktuellen Bon übernommen.

BlitzKasse Familie

Kassensoftware, praktische Erweiterungen und Online-Hilfe: Entdecken Sie die passende Lösung für Ihren Betrieb. Die Produktnamen führen direkt zur jeweiligen Website.

Produkt & HilfeMöglichkeiten & Einsatz
BlitzLABELEtiketten gestalten und drucken; eigene Artikeldaten, CSV-/JSON-Import und Anbindung an BlitzKasse Core.

Windows: BlitzLABEL 1.0.0 herunterladen

BlitzCallAnruferkennung unter Windows, Kundenkontakte und Anrufhistorie; Integration mit FRITZ!Box.

Windows: BlitzCall 2.2.4 herunterladen

Blitz!EAN CloudEAN-/Barcode-Produktsuche für Windows und Android, Artikel erfassen und in CSV-Dateien speichern.

Windows: EAN Cloud 1.0.1 herunterladen
Android: EAN Cloud APK herunterladen

BlitzKasse KundenDisplayWarenkorb am zweiten Bildschirm anzeigen; optionales Trinkgeld-Modul für Touchdisplays.

Windows: KundenDisplay 1.5.x.x herunterladen

POS IT iveCASHSie sind hierBedienungsanleitung zu Verkauf, Artikeln, Belegen und integrierter EAN-Cloud-Funktion.
BlitzKasse Gastro SKompakte Kassensoftware für kleine Restaurants, Cafés und Imbisse; Theken- und Tischverkauf.
BlitzKasse Gastro MRestaurantkasse für wachsende Betriebe: Tischverwaltung, mehrere Bereiche und optional mobile Bestellaufnahme.
BlitzKasse Gastro LRestaurantkasse für größere Betriebe mit mehreren Bereichen, Tischverwaltung und optionalen Erweiterungen.
Gastronomie-HilfeAnleitungen zu Einrichtung, Bedienung, Kassenhardware und Fehlerbehebung in der Gastronomie.
Handel-HilfeAnleitungen zu Artikelverwaltung, Verkauf, Warenbestand, Kassenhardware und Support im Handel.
BlitzKasse HilfeportalZentraler Einstieg zu den Anleitungen für Handel, Gastronomie und Android.

Der verfügbare Funktionsumfang hängt von Version, Lizenz, Hardware und Einrichtung ab. Optionale Module und Integrationen benötigen gegebenenfalls eine gesonderte Freischaltung. Die EAN-Cloud-Funktion ist in entsprechend ausgestatteten PositiveCash-Versionen bereits integriert, muss dort aber aktiviert sein.

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